46 Jobwechsel – Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Shownotes

Zeit für Veränderung? In dieser strategischen Folge von "Plan Genial.de" sprechen Lia und Maik Marx über Jobwechsel und den richtigen Zeitpunkt. Erfahre, wie oft Menschen heute wechseln (alle 4-7 Jahre!), wann ein guter Zeitpunkt ist (7 Momente), 10 Anzeichen dass du wechseln solltest, wie du temporäre Unzufriedenheit von echtem Wechselbedarf unterscheidest, ob du vor Kündigung neuen Job haben solltest, Mindestverweildauer (2 Jahre ideal), strategische Vorbereitung (10 Schritte), richtig kündigen (10 Schritte), Gegenangebote (10 Überlegungen), Jobwechsel erklären, typische Fehler (10), Gehaltssprung nutzen (10 Tipps), Timing im Jahr und wichtigster Tipp.

Verstehe die Grundlagen: Menschen wechseln heute alle 4-7 Jahre den Job, jüngere Generationen alle 2-3 Jahre. Jobwechsel sind normal und gesund. Maik erklärt ideale Zeitpunkte (7: nach 2-5 Jahren, nach Projekterfolg, nach Weiterbildung, bei guter Wirtschaftslage, mit gutem Angebot, nach Jahresgespräch, zu Jahresbeginn/nach Bonus), 10 Anzeichen für Wechselbedarf (anhaltende Unzufriedenheit, keine Entwicklung, schlechte Bezahlung, toxische Kultur, Gesundheit leidet, keine Work-Life-Balance, Werte passen nicht, Langeweile, schlechte Führung, Unternehmen in Krise), 10 Reflexionsfragen um temporäre von echter Unzufriedenheit zu unterscheiden, wann man ohne neuen Job kündigen kann (5 Ausnahmen), Mindestverweildauer 2 Jahre (5 Gründe, 5 Ausnahmen).

📝 Lust auf mehr? Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Blogbeitrag mit allen Strategien, Beispielen und Checklisten zum Nachlesen.

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In dieser Folge erfährst du

  • Warum Jobwechsel alle zwei bis fünf Jahre heute normal sind und deine Karriere aktiv voranbringen.
  • Welche zehn klaren Anzeichen dir signalisieren, dass der richtige Zeitpunkt für einen Jobwechsel gekommen ist.
  • Wie du temporäre Unzufriedenheit von echtem Wechselbedarf unterscheidest und fundierte Entscheidungen triffst.
  • Weshalb du normalerweise niemals kündigen solltest, bevor du einen neuen Job sicher hast.
  • Wie du deinen Jobwechsel strategisch vorbereitest und deine Bewerbungsunterlagen optimal aktualisierst.
  • Warum du Gegenangebote nach deiner Kündigung kritisch prüfen und meist ablehnen solltest.

Lia hat einen Aha-Moment mit großen Augen, Maik freut sich mit
Lia hat einen Aha-Moment mit großen Augen, Maik freut sich mit – plangenial.de

Erhalte praktische Strategien: Strategische Vorbereitung (10 Schritte: Selbstreflexion, Ziele, Markt recherchieren, Unterlagen, Netzwerk, diskret, Weiterbildung, finanzielle Planung, Verträge, Timing), richtig kündigen (10 Schritte: persönlich, Termin, vorbereiten, sachlich, Dankbarkeit, Gründe positiv, schriftlich, Kündigungsfrist, Übergabe, Brücken nicht abbrechen), Gegenangebote (10 Überlegungen: warum jetzt, Vertrauen, Statistik 50-80% gehen trotzdem, Gründe, langfristig, neuer Job, Bauchgefühl, Verhandlung, Reputation, meist besser gehen), Jobwechsel erklären (8 Tipps: nicht negativ, Entwicklung, Zukunft, Passung, ehrlich aber diplomatisch, kurze Aufenthalte, viele Wechsel, Fokus Zukunft), typische Fehler (10), Gehaltssprung (10 Strategien: beste Chance 10-20%, Marktwert, Erfolge, selbstbewusst, Gesamtpaket, mehrere Angebote, nicht zu bescheiden, realistisch, Begründung, schriftlich), Timing im Jahr (10 Aspekte).

Kapitel der Folge

  • 00:05 – Willkommen bei Plangenial
  • 01:12 – Häufigkeit von Jobwechseln heute
  • 01:47 – Ideale Zeitpunkte für Jobwechsel
  • 02:43 – Anzeichen für einen Jobwechsel
  • 04:03 – Temporäre versus echte Unzufriedenheit
  • 05:09 – Kündigen ohne neuen Job
  • 06:04 – Mindestdauer im Job
  • 07:06 – Strategische Vorbereitung des Jobwechsels
  • 08:12 – Professionell kündigen
  • 09:15 – Umgang mit Gegenangeboten
  • 10:20 – Jobwechsel im Vorstellungsgespräch erklären
  • 11:21 – Typische Fehler beim Jobwechsel
  • 12:16 – Gehaltssprung durch Jobwechsel
  • 13:23 – Timing im Jahresverlauf
  • 14:20 – Wichtigster Tipp zum Jobwechsel
  • 15:18 – Verabschiedung und Ausblick


Lia und Maik kommen durch die Bürotür herein – mehr von Lia & Maik auf plangenial.de

Hilfreiche Links

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Schlusswort von Maik Marx

Als Bewerbungsexperte und Karriere-Coach begleite ich seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg in den Job – vom ersten Lebenslauf-Check bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag. Und wenn ich eines gelernt habe, dann das: Bewerbung und Karriere sind kein Glücksspiel, sondern eine Frage der richtigen Strategie. Genau dafür machen Lia und ich diesen Podcast – Woche für Woche, mit ehrlichen Einblicken, konkreten Beispielen und Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

Übrigens: Viele meiner Klientinnen und Klienten starten mit einem AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Damit ist dein komplettes Einzelcoaching bei plangenial zu 100 % gefördert – für dich kostenfrei. Hier findest du unser offizielles Coaching-Angebot bei der Arbeitsagentur.

Wenn dich das Thema Jobwechsel gerade persönlich beschäftigt, melde dich gern bei mir – dein Weg beginnt mit einem Gespräch. Ich freue mich auf dich!

Unterschrift Maik Marx
Maik Marx · Bewerbungsexperte & Inhaber von plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Berlin

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🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Plan Genial Unternehmensberatung, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.

Transkript anzeigen

00:00:00: Lia: Hallo zusammen und willkommen zurück bei plan-genial.de, dem Podcast, der euch auf eurem Karriereweg begleitet. Ich bin Lia und es freut mich riesig, dass ihr wieder dabei seid. Mit mir im Studio ist heute wieder der erfahrene Maik Marx. Maik, du bist wie ein Wegweiser. Du hilfst Menschen, die richtige Richtung zu finden, auch wenn es um Veränderung geht.

00:00:30: Maik Marx: Hallo Lia, danke. Tatsächlich ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für einen Jobwechsel eine der häufigsten, die mir gestellt wird. Viele Menschen sind unsicher, ob sie gehen oder bleiben sollen.

00:00:43: Lia: Perfekt. In unserer letzten Folge haben wir über Karriere im öffentlichen Dienst gesprochen. Heute widmen wir uns einem Thema, das viele beschäftigt. Jobwechsel. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie erkennt man, dass es Zeit ist? Wie geht man strategisch vor? Maik, lass uns mit einer grundsätzlichen Frage starten. Wie oft wechseln Menschen heute ihren Job?

00:01:14: Maik Marx: Häufiger als früher. Durchschnittlich wechseln Menschen in Deutschland alle vier bis sieben Jahre den Job. Jüngere Generationen, besonders Millennials und Gen Z, wechseln häufiger, oft alle zwei bis drei Jahre. Das ist normal geworden. Die Zeiten, in denen man 40 Jahre beim gleichen Arbeitgeber blieb, sind vorbei. Jobwechsel sind heute Teil einer gesunden Karriereentwicklung. Sie bringen neue Perspektiven, Fähigkeiten, Netzwerke und oft auch mehr Gehalt.

00:01:47: Lia: Wann ist generell ein guter Zeitpunkt für einen Jobwechsel?

00:01:50: Maik Marx: Es gibt ideale Zeitpunkte. Erstens, nach zwei bis fünf Jahren. Das ist der Sweet Spot. Man hat genug Erfahrung gesammelt, aber ist nicht zu lange. Zweitens, nach Projekterfolg. Wenn man gerade ein großes Projekt abgeschlossen hat, kann man mit Erfolg gehen. Drittens, nach Weiterbildung. Neue Qualifikationen erworben, guter Zeitpunkt, sie woanders einzusetzen. Viertens, bei guter Wirtschaftslage. Wenn der Arbeitsmarkt gut ist, hat man mehr Optionen. Fünftens, wenn man ein gutes Angebot hat. Nicht spekulativ kündigen, sondern mit neuem Job. Sechstens, nach Jahresgespräch oder Gehaltsverhandlung. Wenn klar ist, dass keine Entwicklung möglich ist. Siebtens, zu Jahresbeginn oder nach Bonuszahlung. Finanziell optimal.

00:02:43: Lia: Welche Anzeichen sprechen dafür, dass man den Job wechseln sollte?

00:02:47: Maik Marx: Viele. Erstens, anhaltende Unzufriedenheit. Wenn du seit Monaten unglücklich bist, nicht nur mal einen schlechten Tag. Zweitens, keine Entwicklungsmöglichkeiten. Keine Aufstiegschancen, keine Weiterbildung, keine neuen Aufgaben. 3. Schlechte Bezahlung. Deutlich unter Marktwert, keine Gehaltserhöhung trotz Leistung. 4. Toxische Arbeitskultur. Mobbing, schlechte Führung, keine Wertschätzung, ständiger Druck. 5. Gesundheit leidet. Burnout-Anzeichen, ständig krank, Schlafprobleme, Angst vor Montag. 6. Keine Work-Life-Balance Ständig Überstunden, kein Privatleben, Urlaub nicht möglich 7. Werte passen nicht, Unternehmen handelt gegen deine Überzeugungen 8. Langeweile Unterfordert keine Herausforderung, Routine 9. Schlechte Führung Chef ist inkompetent, unfair, kommuniziert nicht 10. Unternehmen in Krise Entlassungen, Insolvenzverdacht, schlechte Zukunftsaussichten.

00:04:03: Lia: Wie unterscheidet man zwischen temporärer Unzufriedenheit und echtem Wechselbedarf?

00:04:09: Maik Marx: Durch Reflexion. Erstens Dauer. Ist es seit Wochen oder Monaten oder nur ein schlechter Tag? Zweitens Ursache. Ist es der Job selbst oder private Probleme? Drittens Veränderbarkeit. Kann man die Situation verbessern? Mit Chef sprechen, Aufgaben ändern oder ist es strukturell? Viertens, Muster. Ist es immer dasselbe oder wechselnd? Fünftens, Körper. Reagiert der Körper? Magenschmerzen, Schlafprobleme? Sechstens, Umfeld. Was sagen Freunde, Familie? Siebtens, Zukunft. Kann man sich in fünf Jahren noch dort sehen? Achtens Probezeitgefühl. Wenn man denkt, ich probiere es noch, ist es oft schon entschieden. Neuntens, Wochenende. Lebst du nur fürs Wochenende? Zehntes, Motivation. Kannst du dich noch motivieren oder schleppst du dich durch?

00:05:09: Lia: Sollte man kündigen, bevor man einen neuen Job hat?

00:05:12: Maik Marx: Normalerweise nein. Erstens, finanzielle Sicherheit. Ohne Job kein Gehalt. Zweitens, Arbeitslosengeld. Bei eigener Kündigung oft Sperrzeit von drei Monaten. 3. Verhandlungsposition. Mit Job verhandelt man besser. 4. Druck. Ohne Job steigt Druck, man nimmt vielleicht falschen Job. 5. Lebenslauf. Lücken werfen Fragen auf. Aber Ausnahmen? 1. Gesundheit. Wenn Job krank macht, Gesundheit geht vor. 2. Toxisch. Wenn Arbeitsumfeld unerträglich ist. 3. Finanzielle Rücklage, wenn man 6 Monate Puffer hat. 4. Sabbatical geplant, bewusste Auszeit. 5. Selbstständigkeit, wenn man gründen will.

00:06:04: Lia: Wie lange sollte man mindestens in einem Job bleiben?

00:06:07: Maik Marx: Idealerweise 2 Jahre. 1. Glaubwürdigkeit. Weniger als 2 Jahre wirkt wie Jobhopping. 2. Lernen. Man braucht Zeit, um wirklich etwas zu lernen. 3. Lebenslauf. Zu viele kurze Stationen werfen Fragen auf. 4. Netzwerk. Man braucht Zeit, um Beziehungen aufzubauen. 5. Erfolge. Man braucht Zeit, um Projekte abzuschließen und Erfolge zu zeigen. Aber erstens Probezeit. Wenn man in Probezeit merkt, es passt nicht, kann man gehen. Zweitens toxisch. Bei toxischem Umfeld nicht durchhalten. Drittens falsche Versprechungen. Wenn Job ganz anders ist als versprochen. Viertens bessere Chance. Wenn Traumjob kommt, zugreifen. Fünftens persönliche Gründe. Umzug, Familie, Gesundheit.

00:07:06: Lia: Wie bereitet man einen Jobwechsel strategisch vor?

00:07:09: Maik Marx: Gründlich. Erstens, Selbstreflexion. Was will ich? Was kann ich? Was sind meine Werte? Zweitens, Ziele definieren. Was soll der neue Job bieten? Gehalt, Entwicklung, Kultur? Drittens, Markt recherchieren. Welche Branchen, Unternehmen, Positionen passen? 4. Bewerbungsunterlagen aktualisieren Lebenslauf, LinkedIn, Portfolio 5. Netzwerk aktivieren Kontakte informieren, dass man offen ist 6. Diskret bleiben Nicht im aktuellen Job rum erzählen 7. Weiterbildung Lücken schließen, Qualifikationen auffrischen 8. Finanzielle Planung Rücklagen bilden, Ausgaben prüfen Neuntens, Verträge prüfen. Kündigungsfrist, Wettbewerbsverbot, Boni. Zehntens, Timing. Wann ist guter Zeitpunkt? Nach Bonus, nach Projekt.

00:08:12: Lia: Wie kündigt man richtig?

00:08:14: Maik Marx: Professionell. Erstens, persönlich. Erst mit Chef sprechen, dann schriftlich. Zweitens, Termin vereinbaren. Nicht zwischen Tür und Angel. 3. Vorbereiten. Was sage ich? Wie reagiere ich auf Gegenangebote? Viertens, sachlich bleiben. Keine Emotionen, keine Vorwürfe. Fünftens, Dankbarkeit zeigen. Für Chancen, Lernen, Erfahrungen. Sechstens, Gründe nennen. Aber positiv. Ich suche neue Herausforderungen. Nicht, ihr seid alle inkompetent. Siebtens, schriftlich nachreichen. Kündigungsschreiben, kurz und formal. 8. Kündigungsfrist einhalten, im Vertrag nachschauen. 9. Übergabe anbieten, professionell bis zum Ende. 10. Brücken nicht abbrechen. Man sieht sich immer zweimal im Leben.

00:09:15: Lia: Wie geht man mit einem Gegenangebot um?

00:09:18: Maik Marx: Vorsichtig, wenn der Arbeitgeber nach Kündigung mehr Gehalt oder bessere Bedingungen anbietet. Erstens, warum jetzt? Warum nicht vorher, als du es verdient hast? Zweitens, Vertrauen. Ist es beschädigt? Du wolltest gehen. Drittens, Statistik. 50 bis 80 Prozent derer, die Gegenangebot annehmen, sind innerhalb eines Jahres trotzdem weg. Viertens, Gründe. Waren es nur Geld oder Kultur, Entwicklung, Chef? Geld löst nicht alles. Fünftens, langfristig. Wird sich wirklich etwas ändern? Sechstens, neuer Job. Hast du schon zugesagt? Dann Absagen ist unprofessionell. Siebtens, Bauchgefühl. Was sagt dein Instinkt? Achtens, Verhandlung. Wenn du bleibst, lass es schriftlich festhalten. Neuntens, Reputation. Wie wirkt es, wenn du bleibst? Zehntens, meist besser gehen. Wenn du soweit warst zu kündigen, gab es Gründe.

00:10:20: Lia: Wie erklärt man einen Jobwechsel im Vorstellungsgespräch?

00:10:24: Maik Marx: Positiv und professionell. Erstens, nicht negativ über alten Arbeitgeber. Nie schlecht reden. Zweitens, Entwicklung betonen. Ich suche neue Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten. Drittens, Zukunft. Ich möchte mich in Richtung X entwickeln. Viertens, Passung. Ihr Unternehmen bietet genau das, was ich suche. Fünftens, ehrlich, aber diplomatisch. Die Aufgaben waren nicht mehr herausfordernd genug. Nicht, mein Chef war ein Idiot. Sechstens, kurze Aufenthalte. Ich habe schnell gemerkt, dass die Passung nicht stimmte und wollte nicht Zeit verschwenden. Siebtens, viele Wechsel. Ich habe bewusst verschiedene Bereiche kennengelernt, um meinen Weg zu finden. Jetzt weiß ich, was ich will. Achtens, Fokus auf Zukunft. Nicht in Vergangenheit verharren.

00:11:21: Lia: Was sind typische Fehler beim Jobwechsel?

00:11:23: Maik Marx: Viele. Erstens, emotional kündigen. Im Affekt nach Streit. Zweitens, ohne Plan. Kündigen, ohne zu wissen, was man will. Drittens, nur wegen Gehalt. Geld ist nicht alles. Viertens, zu oft wechseln. Jobhopping schadet Reputation. Fünftens, Brücken abbrechen. Schlecht über Arbeitgeber reden, unprofessionell gehen. Sechstens, Vertrag nicht prüfen. Kündigungsfrist, Wettbewerbsverbot übersehen. Siebtens, zu früh erzählen. Kollegen informieren, bevor Chef weiß. Achtens, nicht vorbereiten. Bewerbungsunterlagen nicht aktuell. Neuntens, ersten Job nehmen. Aus Verzweiflung falschen Job annehmen. Zehntens, Netzwerk vergessen. Kontakte im alten Job nicht pflegen.

00:12:16: Lia: Wie nutzt man einen Jobwechsel für Gehaltssprung?

00:12:19: Maik Marx: Strategisch. Erstzehens. Jobwechsel ist beste Chance. Intern gibt es oft nur 3 bis 5 Prozent, extern 10 bis 20 Prozent oder mehr. Zwei Zehns, Marktwert kennen. Was zahlt der Markt für deine Position? Dritzehns, Erfolge dokumentieren. Was hast du erreicht? Zahlen, Fakt 10. Vierzehns, selbstbewusst verhandeln. Jetzt ist der Moment. Fünfzehns, Gesamtpaket. Nicht nur Gehalt, auch Boni, Aktien, Weiterbildung. Sechzehns, mehrere Angebote. Wenn möglich, mehrere Optionen haben. 17. Nicht zu bescheiden. Viele verkaufen sich unter Wert. 18. Aber realistisch. Nicht 5-0% mehr fordern, wenn Markt 10% hergibt. 9-10s Begründung. Warum bist du mehr wert? 10-10s Schriftlich. Alles im Vertrag Festhalt 10.

00:13:23: Lia: Wie wichtig ist das Timing im Jahr?

00:13:25: Maik Marx: Ziemlich wichtig. Erstens Jahresanfang. Viele Unternehmen haben neue Budgets, stellen ein. Zweitens nach Bonuszahlung. Oft März, April. Bonus mitnehmen, dann wechseln. Drittens, nach Urlaub. Erholt und klar im Kopf. Viertens, Sommer. Juli, August oft ruhig, weniger Stellen. Fünftens, Herbst. September, Oktober wieder aktiv. Sechstens, vor Weihnachten. November, Dezember eher ruhig. Siebtens, persönliche Faktoren. Wann passt es für dich? Umzug, Familie. Achtens, Branche. Manche Branchen haben Hochphasen. 9. Kündigungsfrist. Einkalkulieren, oft drei Monate. 10. Nicht zu lange warten. Wenn es Zeit ist, ist es Zeit.

00:14:20: Lia: Was ist dein wichtigster Tipp für einen erfolgreichen Jobwechsel?

00:14:24: Maik Marx: Wechsle aus Überzeugung, nicht aus Flucht. Die besten Jobwechsel passieren, wenn man hin zu etwas geht. Nicht weg von etwas. Klar, manchmal muss man weg aus toxischen Situationen. Aber idealerweise hast du eine klare Vision. Was will ich? Welche Entwicklung? Welche Werte? Und dann suchst du gezielt danach. Ein Jobwechsel ist eine Chance für Neustart, mehr Gehalt, neue Fähigkeiten, bessere Kultur. Aber nur, wenn du strategisch vorgehst. Reflektiere gründlich, bereite dich vor, bleibe professionell und verbrenne keine Brücken. Dein Netzwerk ist Gold wert. Und hab keine Angst vor Veränderung. Jobwechsel sind heute normal und gesund. Sie gehören zu einer dynamischen Karriere. Trau dich, wenn die Zeit reif ist.

00:15:18: Lia: Das ist ein wunderbarer Abschluss. Vielen Dank, Maik, für diese wertvollen Tipps zum Jobwechsel.

00:15:26: Maik Marx: Sehr gerne, Lia. Ich hoffe, wir konnten Menschen Klarheit geben, die über einen Wechsel nachdenken.

00:15:32: Lia: Das hoffe ich auch. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn ihr Unterstützung beim Jobwechsel braucht, bietet plangenial.de auch Beratung zu Karriereentscheidungen an. Schaut auf der Website vorbei.

00:15:46: Maik Marx: In der nächsten Folge sprechen wir über ein spannendes Thema, Generationen am Arbeitsplatz. Wir arbeiten Boomer, Gen X, Millennials und Gen Z zusammen. Seid also unbedingt wieder dabei.

00:15:59: Lia: Bis dahin, bleibt genial und traut euch zu wachsen.

00:16:03: Maik Marx: Die Hinweise zum Jobwechsel in dieser Episode dienen als allgemeine Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung. Jede berufliche Situation ist einzigartig und erfordert eine persönliche Abwägung. Bei Fragen zu Kündigungsfristen, Vertragsbedingungen oder rechtlichen Aspekten empfehlen wir, fachkundige Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Weitere Informationen und rechtliche Hinweise finden Sie in unseren AGB und im Impulverband. Impressum.

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