30 Selbstständigkeit als Alternative – Vor- und Nachteile, Schritte und was du beachten musst
Shownotes
Freiheit oder Risiko? In dieser spannenden Folge von "Plan Genial.de" sprechen Lia und Maik Marx über Selbstständigkeit als Alternative zur Festanstellung. Erfahre, welche Vor- und Nachteile es gibt, welche Schritte nötig sind und was du beachten musst. Lerne, ob Selbstständigkeit zu dir passt und wie du erfolgreich startest.
Verstehe die Realität: 4 Millionen Selbstständige in Deutschland. Maik erklärt die Hauptgründe (Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit, Flexibilität) und die größten Vorteile (Freiheit, Einkommenspotenzial, Vielfalt). Aber auch die Nachteile werden ehrlich besprochen: Unsicherheit, fehlende soziale Absicherung, hohe Arbeitsbelastung, Verwaltungsaufwand, finanzielles Risiko.
📝 Lust auf mehr? Zu dieser Folge gibt es einen ausführlichen Blogbeitrag mit allen Strategien, Beispielen und Checklisten zum Nachlesen.
Blogbeitrag zur Folge lesen →In dieser Folge erfährst du
- Warum sich etwa 4 Millionen Menschen in Deutschland selbstständig machen und welche Motive dahinterstecken.
- Welche Vor- und Nachteile die Selbstständigkeit im Vergleich zur Festanstellung für deine Karriere hat.
- Wie hoch deine finanziellen Rücklagen sein sollten und welches Startkapital du wirklich brauchst.
- Was der Unterschied zwischen Freiberufler und Gewerbetreibender ist und welche steuerlichen Folgen das hat.
- Welche konkreten Schritte du gehen musst, vom Businessplan über Anmeldungen bis zur Krankenversicherung.
- Wie du als Gründer deine ersten Kunden gewinnst und den Gründungszuschuss der Arbeitsagentur nutzen kannst.

Lia und Maik strahlend Arm in Arm nach erfolgreichem Coaching – plangenial.de
Erhalte praktische Tipps: Die 7 Schritte zur Selbstständigkeit (Geschäftsidee, Businessplan, Rechtsform, Anmeldungen, Versicherungen, Buchhaltung, Marketing). Lerne den Unterschied zwischen Freiberufler und Gewerbetreibender, wie du deine ersten Kunden findest, Preise kalkulierst und Scheinselbstständigkeit vermeidest. Auch Themen wie Gründungszuschuss, Krankenversicherung, Altersvorsorge und nebenberufliche Selbstständigkeit werden behandelt.
Kapitel der Folge
- 00:09 – Einführung in die Selbstständigkeit
- 00:45 – Vorteile der Selbstständigkeit
- 03:05 – Nachteile der Selbstständigkeit
- 04:03 – Finanzielle Risiken der Selbstständigkeit
- 05:20 – Freiberufler vs. Gewerbetreibender
- 06:03 – Schritte zur Selbstständigkeit
- 06:56 – Bedeutung des Businessplans
- 07:27 – Gründungszuschuss erklärt
- 08:07 – Kunden finden als Selbstständiger
- 09:00 – Preisgestaltung für Selbstständige
- 09:39 – Umgang mit Scheinselbstständigkeit
- 10:24 – Krankenversicherung für Selbstständige
- 11:09 – Altersvorsorge für Selbstständige
- 11:48 – Selbstständigkeit und Familie
- 12:28 – Zeitpunkt für den Schritt in die Selbstständigkeit
- 13:10 – Nebenberufliche Selbstständigkeit
- 13:46 – Wichtiger Tipp für Selbstständige
- 14:29 – Abschluss und Ausblick auf nächste Folge
Maik zeigt Lia etwas am Monitor, sie nickt aufmerksam – mehr von Lia & Maik auf plangenial.de
Hilfreiche Links
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Schlusswort von Maik Marx
Als Bewerbungsexperte und Karriere-Coach begleite ich seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg in den Job – vom ersten Lebenslauf-Check bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag. Und wenn ich eines gelernt habe, dann das: Bewerbung und Karriere sind kein Glücksspiel, sondern eine Frage der richtigen Strategie. Genau dafür machen Lia und ich diesen Podcast – Woche für Woche, mit ehrlichen Einblicken, konkreten Beispielen und Tipps, die du sofort umsetzen kannst.
Übrigens: Viele meiner Klientinnen und Klienten starten mit einem AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Damit ist dein komplettes Einzelcoaching bei plangenial zu 100 % gefördert – für dich kostenfrei. Hier findest du unser offizielles Coaching-Angebot bei der Arbeitsagentur.
Wenn dich das Thema Selbstständigkeit als Alternative gerade persönlich beschäftigt, melde dich gern bei mir – dein Weg beginnt mit einem Gespräch. Ich freue mich auf dich!

Maik Marx · Bewerbungsexperte & Inhaber von plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Berlin
plangenial auf Social Media
Transkript anzeigen
Lia: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Plan Genial.de", dem Podcast, der euch auf eurem Karriereweg begleitet. Ich bin Lia, und ich freue mich sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Mit mir ist heute wieder Maik Marx, unser Experte für alle Karriere- und Bewerbungsfragen. Maik, du bist ein wahrer Inspirator. Deine Vielseitigkeit beeindruckt mich immer wieder.
Maik Marx: Hallo Lia, vielen Dank. Es ist mir eine Freude, über dieses spannende Thema zu sprechen.
Lia: In unserer letzten Folge haben wir über den Gender Pay Gap gesprochen. Heute widmen wir uns einem Thema, das viele Menschen fasziniert: Selbstständigkeit als Alternative zur Festanstellung. Maik, wie verbreitet ist Selbstständigkeit in Deutschland?
Maik Marx: Laut Statistik sind etwa 10 bis 11 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland selbstständig. Das sind rund 4 Millionen Menschen. Die Zahl ist in den letzten Jahren relativ stabil, mit einem leichten Trend nach oben, besonders bei digitalen Berufen und Freelancern. Viele Menschen träumen von Selbstständigkeit – mehr Freiheit, eigene Entscheidungen, flexible Arbeitszeiten. Aber es gibt auch Herausforderungen.
Lia: Was sind denn die Hauptgründe, warum Menschen sich selbstständig machen?
Maik Marx: Es gibt verschiedene Motive. Erstens: Selbstverwirklichung. Man will eigene Ideen umsetzen, kreativ sein, etwas Eigenes aufbauen. Zweitens: Unabhängigkeit. Man will sein eigener Chef sein, selbst entscheiden, nicht von Vorgesetzten abhängig sein. Drittens: Flexibilität. Man will Arbeitszeiten und -ort selbst bestimmen, Work-Life-Balance gestalten. Viertens: Einkommenspotenzial. Man hofft, mehr zu verdienen als in Festanstellung. Fünftens: Notwendigkeit. Manche werden selbstständig, weil sie keine Festanstellung finden oder aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen.
Lia: Lass uns über die Vorteile sprechen. Was sind die größten Pluspunkte der Selbstständigkeit?
Maik Marx: Freiheit und Flexibilität stehen ganz oben. Du entscheidest, wann, wo und wie du arbeitest. Du kannst Projekte ablehnen, die dir nicht gefallen. Du kannst deine Arbeitszeit an dein Leben anpassen, nicht umgekehrt. Zweiter Vorteil: Selbstverwirklichung. Du setzt deine eigenen Ideen um, baust etwas auf, das dir gehört. Dritter Vorteil: Einkommenspotenzial. Nach oben gibt es keine Grenze. Wenn du erfolgreich bist, kannst du deutlich mehr verdienen als in Festanstellung. Vierter Vorteil: Vielfalt. Du kannst mit verschiedenen Kunden und Projekten arbeiten, lernst ständig Neues. Fünfter Vorteil: Steuerliche Vorteile. Du kannst viele Ausgaben als Betriebsausgaben absetzen.
Lia: Das klingt verlockend. Aber was sind die Nachteile?
Maik Marx: Die gibt es definitiv. Erstens: Unsicherheit. Du hast kein festes Gehalt, die Auftragslage schwankt. Mal verdienst du gut, mal wenig oder gar nichts. Zweitens: Soziale Absicherung. Als Selbstständiger musst du dich selbst um Krankenversicherung, Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung kümmern. Das ist teuer und komplex. Drittens: Arbeitsbelastung. Selbstständige arbeiten oft mehr als Angestellte – 50, 60, 70 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit. Viertens: Verantwortung und Stress. Du trägst das volle Risiko, musst alle Entscheidungen selbst treffen, hast niemanden, der dich auffängt. Fünftens: Verwaltungsaufwand. Buchhaltung, Steuern, Rechnungen, Akquise – das kostet Zeit und Nerven.
Lia: Wie groß ist das finanzielle Risiko wirklich?
Maik Marx: Das hängt stark von der Art der Selbstständigkeit ab. Wenn du als Freelancer mit geringen Investitionen startest – zum Beispiel als Texter, Designer, Berater – ist das Risiko überschaubar. Du brauchst nur einen Laptop und Internet. Wenn du aber ein Ladengeschäft eröffnest, eine Produktionsfirma gründest oder Mitarbeiter einstellst, ist das Risiko deutlich höher. Du hast hohe Fixkosten, Kredite, Verpflichtungen. Viele Gründungen scheitern in den ersten drei Jahren. Man sollte das Risiko realistisch einschätzen und Rücklagen haben.
Lia: Wie viel Rücklagen sollte man haben, bevor man sich selbstständig macht?
Maik Marx: Als Faustregel: mindestens sechs Monate Lebenshaltungskosten. Besser ein Jahr. In der Anfangsphase verdienst du oft wenig oder nichts, weil du erst Kunden akquirieren, dich aufbauen, investieren musst. Du brauchst ein finanzielles Polster, um diese Phase zu überbrücken. Auch solltest du Startkapital für Investitionen haben – Website, Equipment, Marketing, Büro. Viele machen den Fehler, ohne Rücklagen zu starten, und geraten dann schnell in finanzielle Not.
Lia: Was ist der Unterschied zwischen Freiberufler und Gewerbetreibender?
Maik Marx: Das ist eine wichtige rechtliche Unterscheidung in Deutschland. Freiberufler sind Personen, die einen katalogisierten freien Beruf ausüben – zum Beispiel Ärzte, Anwälte, Steuerberater, Journalisten, Künstler, Dozenten. Sie müssen kein Gewerbe anmelden und zahlen keine Gewerbesteuer. Gewerbetreibende sind alle anderen Selbstständigen – Händler, Handwerker, Dienstleister. Sie müssen ein Gewerbe anmelden und Gewerbesteuer zahlen. Die Abgrenzung ist manchmal unklar und sollte mit einem Steuerberater geklärt werden.
Lia: Welche Schritte muss man gehen, um sich selbstständig zu machen?
Maik Marx: Erstens: Geschäftsidee entwickeln. Was will ich anbieten? Wer ist meine Zielgruppe? Was ist mein Alleinstellungsmerkmal? Zweitens: Businessplan schreiben. Wie sieht mein Geschäftsmodell aus? Wie finanziere ich mich? Was sind meine Ziele? Drittens: Rechtsform wählen. Einzelunternehmen, GmbH, UG? Viertens: Anmeldungen. Gewerbe anmelden beim Gewerbeamt oder als Freiberufler beim Finanzamt. Fünftens: Versicherungen. Krankenversicherung, Haftpflicht, Altersvorsorge. Sechstens: Buchhaltung einrichten. Geschäftskonto, Rechnungsprogramm, Steuerberater. Siebtens: Marketing. Website, Social Media, Netzwerken.
Lia: Wie wichtig ist ein Businessplan?
Maik Marx: Sehr wichtig, auch wenn man keine Finanzierung braucht. Ein Businessplan zwingt dich, deine Idee durchzudenken. Wer sind meine Kunden? Wie erreiche ich sie? Was kostet mich das? Was verdiene ich? Welche Risiken gibt es? Viele scheitern, weil sie diese Fragen nicht beantwortet haben. Ein Businessplan ist auch wichtig, wenn du Förderungen beantragst – zum Beispiel Gründungszuschuss von der Arbeitsagentur.
Lia: Was ist der Gründungszuschuss?
Maik Marx: Das ist eine Förderung der Arbeitsagentur für Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen. Du bekommst sechs Monate lang dein bisheriges Arbeitslosengeld plus 300 Euro Pauschale für Sozialversicherungen. Danach kannst du weitere neun Monate 300 Euro bekommen. Voraussetzung: Du hast noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld, du hast einen tragfähigen Businessplan, und eine fachkundige Stelle bestätigt die Tragfähigkeit. Es ist eine Kann-Leistung, kein Rechtsanspruch, aber eine gute Starthilfe.
Lia: Wie finde ich meine ersten Kunden?
Maik Marx: Das ist die größte Herausforderung. Strategien: Erstens, Netzwerk nutzen. Freunde, Familie, ehemalige Kollegen informieren. Zweitens, Online-Präsenz aufbauen. Website, LinkedIn, Xing, Instagram – je nach Branche. Drittens, Plattformen nutzen. Upwork, Fiverr, Freelancer.de für erste Aufträge. Viertens, Kaltakquise. Unternehmen direkt ansprechen, Angebote machen. Fünftens, Netzwerken. Zu Events gehen, Kontakte knüpfen, sichtbar werden. Sechstens, Content Marketing. Blog schreiben, Videos machen, Expertise zeigen. Die ersten Kunden sind die schwersten, danach kommt oft Mund-zu-Mund-Propaganda.
Lia: Wie kalkuliere ich meine Preise?
Maik Marx: Das ist eine Kunst. Du musst alle Kosten berücksichtigen: Lebenshaltung, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Steuern, Betriebsausgaben, Urlaub, Krankheit, Akquisezeit. Als Faustregel: Dein Stundensatz sollte mindestens doppelt so hoch sein wie dein Angestellten-Stundenlohn. Wenn du als Angestellter 25 Euro pro Stunde verdient hast, solltest du als Selbstständiger mindestens 50 Euro nehmen. Besser mehr. Du musst auch den Markt kennen: Was zahlen Kunden in deiner Branche? Was verlangen Wettbewerber? Zu billig ist genauso schlecht wie zu teuer.
Lia: Was ist mit Scheinselbstständigkeit? Was muss man beachten?
Maik Marx: Scheinselbstständigkeit liegt vor, wenn jemand formal selbstständig ist, aber faktisch wie ein Angestellter arbeitet. Zum Beispiel: nur ein Auftraggeber, feste Arbeitszeiten, Weisungsgebundenheit, keine eigene Betriebsstätte. Das ist illegal und kann zu hohen Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen führen. Um Scheinselbstständigkeit zu vermeiden: mehrere Auftraggeber haben, eigene Arbeitsorganisation, eigenes Equipment, unternehmerisches Risiko tragen, eigenes Marketing. Bei Unsicherheit kann man eine Statusfeststellung bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen.
Lia: Wie sieht es mit Krankenversicherung aus?
Maik Marx: Als Selbstständiger kannst du dich gesetzlich oder privat krankenversichern. In der gesetzlichen Krankenversicherung zahlst du den vollen Beitrag selbst – Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil. Das sind etwa 14 bis 15 Prozent deines Einkommens, mindestens aber rund 200 bis 250 Euro pro Monat. In der privaten Krankenversicherung hängt der Beitrag von Alter, Gesundheitszustand und Leistungen ab. Vorteil: oft bessere Leistungen. Nachteil: Beiträge steigen im Alter, Rückkehr in die gesetzliche ist schwer. Man sollte sich gut beraten lassen.
Lia: Was ist mit Altersvorsorge?
Maik Marx: Selbstständige sind nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, außer in bestimmten Berufen wie Handwerker oder Künstler. Das heißt: Du musst selbst vorsorgen. Optionen: freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung, Rürup-Rente, private Rentenversicherung, ETF-Sparplan, Immobilien. Wichtig: früh anfangen und regelmäßig einzahlen. Viele Selbstständige vernachlässigen die Altersvorsorge und stehen später mit wenig Rente da. Das ist ein großes Risiko.
Lia: Wie vereinbart man Selbstständigkeit mit Familie?
Maik Marx: Das ist herausfordernd. Selbstständigkeit bedeutet oft unregelmäßige Arbeitszeiten, Arbeit am Abend oder Wochenende, Stress. Gleichzeitig bietet sie Flexibilität – man kann Arbeitszeiten an Kita-Zeiten anpassen, von zuhause arbeiten, bei Bedarf Pausen machen. Wichtig ist: klare Grenzen setzen, Arbeitszeiten definieren, Partner einbeziehen, Kinderbetreuung organisieren. Auch sollte man realistisch sein: In der Gründungsphase ist die Belastung hoch. Später kann es entspannter werden.
Lia: Wann sollte man den Schritt in die Selbstständigkeit wagen?
Maik Marx: Wenn mehrere Faktoren zusammenkommen. Erstens: Du hast eine tragfähige Geschäftsidee und Nachfrage. Zweitens: Du hast die nötigen Fähigkeiten und Erfahrung. Drittens: Du hast finanzielle Rücklagen. Viertens: Du bist bereit, Risiko und Unsicherheit zu tragen. Fünftens: Dein privates Umfeld unterstützt dich. Sechstens: Du hast die Persönlichkeit dafür – Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, Stressresistenz. Man kann auch nebenberuflich starten und erst später hauptberuflich wechseln. Das reduziert das Risiko.
Lia: Was ist mit nebenberuflicher Selbstständigkeit?
Maik Marx: Das ist eine gute Option. Du behältst deine Festanstellung und baust nebenbei dein Business auf. Vorteile: finanzielle Sicherheit, Zeit zum Testen, weniger Risiko. Nachteile: Doppelbelastung, wenig Freizeit, mögliche Konflikte mit dem Arbeitgeber. Wichtig: Der Arbeitgeber muss informiert werden und darf die Nebentätigkeit nicht verbieten, solange sie nicht in Konkurrenz steht und die Hauptarbeit nicht beeinträchtigt. Viele erfolgreiche Unternehmen haben nebenberuflich angefangen.
Lia: Was ist dein wichtigster Tipp für unsere Zuhörer, die über Selbstständigkeit nachdenken?
Maik Marx: Mach es nicht überstürzt. Informiere dich gründlich, schreibe einen Businessplan, baue Rücklagen auf, teste deine Idee. Sprich mit anderen Selbstständigen, hole dir Rat, besuche Gründerseminare. Sei realistisch über die Herausforderungen – es ist nicht nur Freiheit und Selbstverwirklichung, sondern auch harte Arbeit, Unsicherheit und Stress. Aber wenn du gut vorbereitet bist, die richtige Persönlichkeit hast und an deine Idee glaubst, kann Selbstständigkeit unglaublich erfüllend sein. Trau dich, aber mit Verstand.
Lia: Das ist ein sehr ausgewogener Abschluss. Vielen Dank, Maik, für diese umfassenden Einblicke in das Thema Selbstständigkeit.
Maik Marx: Sehr gerne, Lia. Ich hoffe, wir konnten Menschen helfen, eine informierte Entscheidung zu treffen.
Lia: Das hoffe ich auch. Liebe Zuhörer, wenn ihr Unterstützung bei der Planung eurer Selbstständigkeit braucht, findet ihr auf unserer Website Informationen zu Coachings und Gründungsberatung.
Maik Marx: In der nächsten Folge sprechen wir über ein Thema, das in der digitalen Arbeitswelt immer wichtiger wird: Remote Work und digitale Nomaden. Wie funktioniert Arbeiten von überall? Was muss man beachten? Seid also unbedingt wieder dabei!
Lia: Bis dahin, bleibt genial und traut euch Neues!
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