29 Gender Pay Gap – Gehaltsunterschiede verstehen und für Gleichberechtigung kämpfen

Shownotes

Gerechtigkeit beginnt beim Gehalt! In dieser wichtigen Folge von "Plan Genial.de" sprechen Lia und Maik Marx über den Gender Pay Gap – die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Erfahre, wie groß die Lücke in Deutschland wirklich ist, welche Ursachen dahinterstecken und was du individuell und strukturell dagegen tun kannst.

Verstehe die Fakten: 16% unbereinigter Gender Pay Gap in Deutschland, 6-7% bereinigter Gap. Maik erklärt die Unterschiede, die Hauptursachen (Berufswahl, Teilzeit, Führungspositionen, Care-Arbeit) und den Gender Lifetime Earnings Gap von 39-49%. Lerne, wie unbezahlte Care-Arbeit und Erwerbsunterbrechungen zu massiven Rentenl ücken führen.

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In dieser Folge erfährst du

  • Warum der Gender Pay Gap in Deutschland bei 16 Prozent liegt und was der bereinigte Gap bedeutet
  • Welche strukturellen Ursachen wie Berufswahl, Teilzeit und Führungspositionen die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen verursachen
  • Wie unbezahlte Care-Arbeit zu massiven Einkommensunterschieden über das gesamte Erwerbsleben führt und die Rente beeinflusst
  • Warum Gehaltstransparenz den Gender Pay Gap verringert und wie das Entgelttransparenzgesetz dir Auskunftsrechte einräumt
  • Welche konkreten Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um faire Gehaltsstrukturen und Karrierechancen für alle zu schaffen
  • Wie du in Gehaltsverhandlungen selbstbewusst deinen Marktwert vertrittst und systematisch für Gleichberechtigung im Beruf kämpfst

Lia und Maik schauen überrascht und erschrocken auf den Bildschirm
Lia und Maik schauen überrascht und erschrocken auf den Bildschirm – plangenial.de

Erhalte konkrete Strategien: Gehaltsverhandlungen führen, Berufswahl überdenken, Gehaltstransparenz nutzen, Auskunftsrecht nach Entgelttransparenzgesetz. Erfahre, was Unternehmen tun können (Gehaltsanalysen, transparente Strukturen, Frauen fördern, Väter einbeziehen) und wie Quoten wirken. Auch internationale Vorbilder und die Rolle von Männern werden behandelt.

Kapitel der Folge

  • 00:09 – Einführung in den Gender Pay Gap
  • 00:58 – Der Gender Pay Gap in Deutschland
  • 02:50 – Ursachen des Gender Pay Gap
  • 04:29 – Die Rolle der unbezahlten Care-Arbeit
  • 05:41 – Individuelle Strategien zur Gap-Reduzierung
  • 07:00 – Gehaltstransparenz und ihre Bedeutung
  • 08:13 – Handlungsoptionen für Unternehmen
  • 09:37 – Quoten und ihre Auswirkungen
  • 10:19 – Internationale Perspektiven
  • 11:28 – Vorbereitung auf Gehaltsverhandlungen
  • 12:49 – Tipps für Zuhörerinnen
  • 13:26 – Männer und ihre Rolle im Wandel


Lia und Maik mit erfolgreichem Handschlag im Büro – mehr von Lia & Maik auf plangenial.de

Hilfreiche Links

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Schlusswort von Maik Marx

Als Bewerbungsexperte und Karriere-Coach begleite ich seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg in den Job – vom ersten Lebenslauf-Check bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag. Und wenn ich eines gelernt habe, dann das: Bewerbung und Karriere sind kein Glücksspiel, sondern eine Frage der richtigen Strategie. Genau dafür machen Lia und ich diesen Podcast – Woche für Woche, mit ehrlichen Einblicken, konkreten Beispielen und Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

Übrigens: Viele meiner Klientinnen und Klienten starten mit einem AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Damit ist dein komplettes Einzelcoaching bei plangenial zu 100 % gefördert – für dich kostenfrei. Hier findest du unser offizielles Coaching-Angebot bei der Arbeitsagentur.

Wenn dich das Thema Gender Pay Gap gerade persönlich beschäftigt, melde dich gern bei mir – dein Weg beginnt mit einem Gespräch. Ich freue mich auf dich!

Unterschrift Maik Marx
Maik Marx · Bewerbungsexperte & Inhaber von plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Berlin

plangenial auf Social Media

Transkript anzeigen

Lia: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Plan Genial.de", dem Podcast, der euch fit für eure Karriere macht. Ich bin Lia, und ich freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid. Mit mir ist heute wieder Maik Marx, unser Experte für alle Karriere- und Bewerbungsfragen. Maik, du bist ein Leuchtturm in der Karriereberatung. Dein Engagement für Gerechtigkeit ist bewundernswert.

Maik Marx: Hallo Lia, vielen Dank für die schönen Worte. Es ist mir wichtig, über dieses Thema zu sprechen, weil es so viele Menschen betrifft.

Lia: In unserer letzten Folge haben wir über Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess gesprochen. Heute widmen wir uns einem Thema, das leider immer noch hochaktuell ist: Der Gender Pay Gap – also die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Maik, wie groß ist dieser Gap in Deutschland wirklich?

Maik Marx: Laut Statistischem Bundesamt lag der unbereinigte Gender Pay Gap in Deutschland im Jahr 2024 bei 16 Prozent. Das bedeutet: Frauen verdienen im Durchschnitt 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer. In Westdeutschland ist der Gap mit 17 Prozent größer, in Ostdeutschland mit 5 Prozent kleiner. Deutschland gehört damit zu den EU-Ländern mit einer vergleichsweise großen Entgeltlücke. Der EU-Durchschnitt liegt bei 12 Prozent.

Lia: Was bedeutet „unbereinigt"?

Maik Marx: Der unbereinigte Gender Pay Gap vergleicht alle Männer mit allen Frauen, unabhängig von Beruf, Branche, Qualifikation oder Arbeitszeit. Er zeigt die tatsächliche Lohnlücke in der Gesellschaft. Der bereinigte Gender Pay Gap hingegen vergleicht Männer und Frauen mit gleicher Qualifikation, gleichem Beruf, gleicher Erfahrung und gleicher Arbeitszeit. Dieser liegt in Deutschland bei etwa 6 bis 7 Prozent. Das heißt: Selbst wenn man alle objektiven Faktoren berücksichtigt, verdienen Frauen immer noch weniger.

Lia: Warum gibt es diesen bereinigten Gap von 6 bis 7 Prozent?

Maik Marx: Das ist der unerklärte Teil, der oft auf Diskriminierung zurückgeführt wird. Es kann sein, dass Frauen bei Gehaltsverhandlungen weniger fordern oder bekommen. Es kann sein, dass Arbeitgeber Frauen systematisch niedriger einstufen. Es kann auch sein, dass Frauen seltener befördert werden oder weniger Boni bekommen. Dieser Rest-Gap ist schwer zu messen, aber er existiert und ist unfair.

Lia: Was sind denn die Hauptursachen für den unbereinigten Gap von 16 Prozent?

Maik Marx: Es gibt mehrere strukturelle Ursachen. Erstens: Berufswahl. Frauen arbeiten häufiger in schlechter bezahlten Branchen wie Pflege, Erziehung, Soziales. Männer häufiger in besser bezahlten Branchen wie IT, Ingenieurwesen, Finanzen. Zweitens: Teilzeit. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, oft wegen Kinderbetreuung. Teilzeit bedeutet nicht nur weniger Stunden, sondern oft auch schlechtere Karrierechancen. Drittens: Führungspositionen. Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Nur etwa 30 Prozent der Führungskräfte sind Frauen. Viertens: Erwerbsunterbrechungen. Frauen unterbrechen ihre Karriere häufiger für Kinder oder Pflege. Das führt zu Lücken im Lebenslauf und geringerer Erfahrung.

Lia: Warum wählen Frauen denn schlechter bezahlte Berufe?

Maik Marx: Das hat historische und gesellschaftliche Gründe. Traditionell wurden Berufe, die mit Fürsorge und Beziehungsarbeit zu tun haben, als „Frauenberufe" angesehen und schlechter bezahlt. Auch heute noch werden Mädchen oft in diese Richtung sozialisiert. Dazu kommt: Viele dieser Berufe sind tatsächlich gesellschaftlich wichtig – Pflege, Erziehung – werden aber finanziell nicht entsprechend wertgeschätzt. Es ist ein strukturelles Problem, dass Care-Arbeit so schlecht bezahlt wird.

Lia: Was ist mit der unbezahlten Care-Arbeit?

Maik Marx: Das ist ein riesiger Faktor. Frauen leisten deutlich mehr unbezahlte Arbeit als Männer – Kinderbetreuung, Hausarbeit, Pflege von Angehörigen. Laut Studien sind es etwa 50 Prozent mehr. Diese Arbeit wird nicht bezahlt und nicht in die Rentenberechnung einbezogen. Sie führt aber dazu, dass Frauen weniger Zeit für Erwerbsarbeit haben, häufiger Teilzeit arbeiten und ihre Karriere unterbrechen. Das hat massive Auswirkungen auf das Lebenseinkommen und die Rente.

Lia: Wie groß ist der Unterschied über das gesamte Leben?

Maik Marx: Enorm. Man spricht vom Gender Lifetime Earnings Gap. Frauen verdienen über ihr gesamtes Erwerbsleben im Durchschnitt 39 bis 49 Prozent weniger als Männer. Das liegt an den niedrigeren Stundenlöhnen, der Teilzeit, den Erwerbsunterbrechungen und den schlechteren Aufstiegschancen. Das führt zu einer massiven Rentenlücke – Frauen haben im Durchschnitt 30 bis 40 Prozent weniger Rente als Männer. Das ist ein Altersarmutsrisiko.

Lia: Was können Frauen individuell tun, um den Gap zu verringern?

Maik Marx: Erstens: Berufswahl. Sich nicht von Geschlechterstereotypen leiten lassen. Auch technische oder naturwissenschaftliche Berufe in Betracht ziehen. Zweitens: Gehaltsverhandlungen. Selbstbewusst verhandeln, sich gut vorbereiten, Marktwert kennen. Drittens: Vollzeit oder vollzeitnahe Teilzeit anstreben. Je mehr Stunden, desto besser die Karrierechancen. Viertens: Erwerbsunterbrechungen kurz halten. Nach der Elternzeit schnell wieder einsteigen. Fünftens: Führungspositionen anstreben. Sichtbar sein, sich für Beförderungen bewerben.

Lia: Aber ist es fair, dass Frauen sich anpassen müssen?

Maik Marx: Nein, absolut nicht. Das ist keine Schuldzuweisung an Frauen. Die Ursachen sind strukturell und gesellschaftlich. Aber solange sich die Strukturen nicht ändern, können individuelle Strategien helfen, persönlich besser dazustehen. Gleichzeitig müssen wir für strukturelle Veränderungen kämpfen – bessere Bezahlung in Care-Berufen, gerechtere Aufteilung der Sorgearbeit, mehr Frauen in Führung, Gehaltstransparenz.

Lia: Was ist Gehaltstransparenz und wie hilft sie?

Maik Marx: Gehaltstransparenz bedeutet, dass Gehälter offengelegt werden – entweder individuell oder in Gehaltsbändern. Wenn Mitarbeiter wissen, was andere verdienen, können sie Ungerechtigkeiten erkennen und ansprechen. Studien zeigen: In Unternehmen mit Gehaltstransparenz ist der Gender Pay Gap kleiner. In Deutschland gibt es seit 2017 das Entgelttransparenzgesetz. Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern haben ein Auskunftsrecht – sie können fragen, was Kollegen in vergleichbarer Position verdienen.

Lia: Wie funktioniert dieses Auskunftsrecht?

Maik Marx: Man stellt einen schriftlichen Antrag beim Arbeitgeber oder Betriebsrat. Man muss eine vergleichbare Tätigkeit benennen – also einen Beruf oder eine Position, die ähnlich ist. Der Arbeitgeber muss dann das Durchschnittsgehalt dieser Vergleichsgruppe nennen. Allerdings nur, wenn mindestens sechs Personen in dieser Gruppe sind. Das Gesetz hat Schwächen – viele Unternehmen sind zu klein, die Vergleichsgruppen sind oft zu eng definiert. Aber es ist ein Anfang.

Lia: Was können Unternehmen tun, um den Gender Pay Gap zu schließen?

Maik Marx: Sehr viel. Erstens: Gehaltsanalysen durchführen. Prüfen, ob es unerklärbare Gehaltsunterschiede gibt, und diese beseitigen. Zweitens: Transparente Gehaltsstrukturen. Klare Kriterien, nach denen Gehälter festgelegt werden. Drittens: Objektive Bewertungssysteme. Keine subjektiven Einschätzungen, sondern klare Kriterien für Leistung und Beförderung. Viertens: Frauen fördern. Mentoring-Programme, Führungskräfte-Trainings, flexible Arbeitsmodelle. Fünftens: Väter einbeziehen. Väterfreundliche Kultur schaffen, Elternzeit auch für Männer fördern.

Lia: Warum ist es wichtig, Väter einzubeziehen?

Maik Marx: Weil die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit ein Hauptgrund für den Gender Pay Gap ist. Wenn auch Väter Elternzeit nehmen und Teilzeit arbeiten, wird Care-Arbeit gerechter verteilt. Das ermöglicht Frauen, mehr zu arbeiten und Karriere zu machen. Es braucht einen Kulturwandel – weg vom Modell „Mann Vollzeit, Frau Teilzeit" hin zu partnerschaftlichen Modellen. Auch Unternehmen müssen Väter unterstützen, nicht nur Mütter.

Lia: Was ist mit Quoten? Helfen die?

Maik Marx: Quoten sind umstritten, aber Studien zeigen: Sie wirken. In Deutschland gibt es seit 2016 eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen – 30 Prozent Frauen. Diese Quote wurde erreicht. Für Vorstände gibt es seit 2021 eine Mindestbeteiligungsregel. Quoten alleine lösen nicht alle Probleme, aber sie durchbrechen männerdominierte Netzwerke und schaffen Vorbilder. Wichtig ist, dass Quoten mit Qualifizierung und Kulturwandel einhergehen.

Lia: Wie sieht es international aus? Wo ist der Gender Pay Gap am kleinsten?

Maik Marx: In der EU haben Luxemburg, Rumänien und Italien die kleinsten Gaps – unter 5 Prozent. Island ist weltweit Vorreiter – dort ist seit 2018 gesetzlich vorgeschrieben, dass Unternehmen nachweisen müssen, dass sie Männer und Frauen gleich bezahlen. Wer das nicht tut, zahlt Strafen. Auch skandinavische Länder haben kleine Gaps, weil sie gute Kinderbetreuung, Elternzeit für beide Elternteile und Gehaltstransparenz haben.

Lia: Was ist mit dem Argument, Frauen verhandeln schlechter?

Maik Marx: Das ist teilweise wahr, aber die Ursachen sind komplex. Studien zeigen: Frauen fordern oft weniger als Männer, weil sie realistische Erwartungen haben – sie wissen, dass sie weniger bekommen. Wenn Frauen genauso fordern wie Männer, werden sie manchmal als „schwierig" oder „unweiblich" wahrgenommen. Es gibt also einen Backlash. Trotzdem sollten Frauen verhandeln. Wichtig ist: gut vorbereitet sein, Marktwert kennen, sachlich argumentieren, nicht emotional werden.

Lia: Wie bereitet man sich auf eine Gehaltsverhandlung vor?

Maik Marx: Erstens: Recherchieren. Was verdienen andere in vergleichbaren Positionen? Plattformen wie Kununu, Glassdoor oder Gehalt.de helfen. Zweitens: Erfolge sammeln. Was habe ich erreicht? Welchen Mehrwert bringe ich? Drittens: Zahl festlegen. Was will ich? Was ist mein Minimum? Viertens: Argumente vorbereiten. Warum verdiene ich mehr? Fünftens: Timing wählen. Nach Erfolgen, bei Beförderung, bei Jahresgesprächen. Sechstens: Üben. Mit Freunden oder Coaches durchspielen.

Lia: Was ist mit dem Argument, Frauen wählen selbst Teilzeit und Auszeiten?

Maik Marx: Das ist eine Scheinargumentation. Ja, Frauen treffen diese Entscheidungen, aber sie tun es nicht im luftleeren Raum. Sie tun es, weil die Kinderbetreuung nicht ausreichend ist, weil Männer mehr verdienen und es finanziell sinnvoller ist, dass die Frau reduziert, weil gesellschaftliche Erwartungen auf ihnen lasten. Es sind keine freien Entscheidungen, sondern strukturell bedingte. Solange Care-Arbeit nicht gerecht verteilt ist, wird es den Gender Pay Gap geben.

Lia: Was ist dein wichtigster Tipp für unsere Zuhörerinnen?

Maik Marx: Kennt euren Wert. Informiert euch, was andere verdienen. Verhandelt selbstbewusst. Lasst euch nicht kleinreden. Wählt Berufe und Branchen, die gut bezahlt werden, wenn euch das wichtig ist. Arbeitet Vollzeit oder vollzeitnah, wenn möglich. Unterbrecht eure Karriere so kurz wie möglich. Und: Teilt die Care-Arbeit gerecht mit eurem Partner. Es ist nicht eure Aufgabe alleine. Ihr habt das Recht auf gleiche Bezahlung und gleiche Chancen.

Lia: Und was können Männer tun?

Maik Marx: Sehr viel. Erstens: Care-Arbeit gerecht teilen. Elternzeit nehmen, Teilzeit arbeiten, sich um Kinder und Haushalt kümmern. Zweitens: Frauen unterstützen. Im Team, bei Beförderungen, bei Gehaltsverhandlungen. Drittens: Ungerechtigkeiten ansprechen. Wenn ihr seht, dass eine Kollegin schlechter bezahlt wird, sprecht es an. Viertens: Stereotype hinterfragen. Nicht davon ausgehen, dass Frauen weniger können oder wollen. Fünftens: Vorbilder sein. Zeigt, dass Männer auch Care-Arbeit machen können und wollen.

Lia: Das ist ein wichtiger Abschluss. Vielen Dank, Maik, für dieses wichtige Gespräch über den Gender Pay Gap.

Maik Marx: Sehr gerne, Lia. Ich hoffe, wir konnten Menschen sensibilisieren und ermutigen, für Gerechtigkeit zu kämpfen.

Lia: Das hoffe ich auch. Liebe Zuhörer, wenn ihr Unterstützung bei Gehaltsverhandlungen oder Karriereplanung braucht, findet ihr auf unserer Website Informationen zu Coachings.

Maik Marx: In der nächsten Folge sprechen wir über ein Thema, das viele interessiert: Selbstständigkeit als Alternative zur Festanstellung. Welche Vor- und Nachteile gibt es? Was muss man beachten? Seid also unbedingt wieder dabei!

Lia: Bis dahin, bleibt genial und kämpft für Gerechtigkeit!

Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken. Plan Genial.de und die Sprecher übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte. Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. Für verbindliche Ratschläge empfehlen wir, eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Beachtet bitte auch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Impressum. Alle Links und Shownotes findet ihr wie immer auch auf unserer Webseite.

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