23 Körpersprache im Vorstellungsgespräch – wie man selbstbewusst wirkt und welche Signale man sendet
Shownotes
📌 IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
• Warum 93% der Kommunikation nonverbal ist und was das bedeutet 🧠 • Die perfekte Begrüßung: Händedruck, Blickkontakt und erster Eindruck 📝 • Körperhaltung, Mimik und Gestik: Was wirkt selbstbewusst, was unsicher 💬 • Die größten No-Gos: Verschränkte Arme, versteckte Hände, fehlender Blickkontakt 👔 • Techniken gegen Nervosität und wie du authentisch bleibst 🔄
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von plangenial.de, dem Podcast, der euch auf eurem Karriereweg begleitet.
00:00:10: Ich bin Lia und ich freue mich sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt.
00:00:15: Mit mir ist heute wieder Mike Marx, unser Experte für alle Karriere- und Bewerbungsfragen.
00:00:23: Mike, es ist immer eine Bereicherung mit dir zu sprechen.
00:00:28: Dein Wissen ist einfach unschätzbar.
00:00:31: Hallo Lia, vielen Dank für die netten Worte.
00:00:33: Es ist mir eine Freude hier zu sein.
00:00:36: In unserer letzten Folge haben wir über Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Jobsuche gesprochen.
00:00:43: Heute widmen wir uns einem Thema, das oft unterschätzt wird, aber enorm wichtig ist.
00:00:49: Körpersprache im Vorstellungsgespräch.
00:00:53: Mike,
00:00:54: warum ist dieses Thema so entscheidend?
00:00:57: Weil Kommunikation weit mehr ist, als nur Worte.
00:01:04: Studien zeigen, dass bis zu ninety-three Prozent unserer Kommunikation nonverbal ist, also durch Körpersprache, Mimik, Gestik und Stimme.
00:01:14: Im Vorstellungsgespräch können die richtigen nonverbalen Signale den Unterschied machen, zwischen einem Jobangebot und einer Absage.
00:01:23: Man kann die perfekten Antworten geben, aber wenn die Körpersprache nicht stimmt, wirkt man unglaubwürdig oder unsicher.
00:01:31: Das klingt, als wäre Körpersprache fast wichtiger als das, was man sagt.
00:01:36: Nicht wichtiger, aber genauso wichtig.
00:01:39: Körpersprache und Worte sollten im Einklang sein.
00:01:43: Wenn jemand sagt, ich bin sehr selbstbewusst, aber dabei den Blick senkt und die Schultern hängen lässt, glaubt der Personaler den Worten nicht.
00:01:52: Unser Gehirn vertraut mehr den nonverbalen Signalen als den verbalen, weil sie schwerer zu kontrollieren sind und authentischer wirken.
00:02:01: Lass uns mit dem Anfang beginnen.
00:02:07: Die Begrüßung ist der erste Eindruck und der erste Eindruck zählt enorm.
00:02:12: Man sagt, dass die ersten sieben Sekunden entscheidend sind.
00:02:16: In dieser kurzen Zeit bildet sich der Personaler ein Urteil über dich, das den Rest des Gesprächs beeinflusst.
00:02:23: Deshalb ist die Begrüßung so wichtig.
00:02:28: Zunächst einmal Pünktlichkeit.
00:02:30: Man sollte etwa fünf Minuten vor dem Termin da sein.
00:02:33: Nicht zu früh, nicht zu spät.
00:02:36: Wenn man den Raum betritt, sollte man aufrecht gehen mit erhobenem Kopf und einem freundlichen Lächeln.
00:02:43: Der Händedruck ist entscheidend.
00:02:45: Fest, aber nicht zu fest.
00:02:48: Etwa zwei bis drei Sekunden lang.
00:02:51: Dabei Blickkontakt halten und den Namen des Gegenübers wiederholen.
00:02:56: Guten Tag Frau Müller, schön Sie kennen zu lernen.
00:02:59: Was sagt denn der Händedruck über jemanden aus?
00:03:02: Sehr viel.
00:03:03: Ein zu schwacher Händedruck, der sogenannte tote Fisch, wirkt unsicher und desinteressiert.
00:03:09: Ein zu fester Händedruck wirkt aggressiv oder überkompensierend.
00:03:14: Ein guter Händedruck ist fest, warm und zeigt Selbstbewusstsein.
00:03:19: Wichtig ist auch, dass die Hand trocken ist.
00:03:22: Wenn man nervös ist und schwitzt, sollte man vorher unauffällig die Hand an der Hose abwischen.
00:03:28: Was ist mit dem Lächeln?
00:03:30: Sollte man immer lächeln?
00:03:32: Ein authentisches Lächeln ist wichtig, ja.
00:03:35: Es signalisiert Freundlichkeit, Offenheit und Sympathie.
00:03:39: Aber es sollte echt sein.
00:03:41: Ein aufgesetztes Lächeln erkennt man sofort.
00:03:44: Man sollte lächeln, wenn man begrüßt wird, wenn man sich vorstellt und wenn man sich verabschiedet.
00:03:49: Während des Gesprächs sollte man natürlich reagieren.
00:03:53: Lächeln, wenn etwas Positives gesagt wird, ernst sein bei ernsten Themen.
00:03:57: Kommen wir zum Sitzen.
00:04:00: Wie setzt man sich richtig hin?
00:04:02: Man sollte warten, bis man aufgefordert wird, sich zu setzen.
00:04:05: Dann setzt man sich aufrecht hin, mit geradem Rücken, aber nicht steif.
00:04:10: Die Füße sollten fest auf dem Boden stehen, etwa hüftbreit auseinander.
00:04:15: Die Hände kann man auf dem Tisch ablegen oder auf den Oberschenkeln.
00:04:19: Wichtig ist, dass sie sichtbar sind und nicht unter dem Tisch versteckt werden.
00:04:24: Warum sollten die Hände sichtbar sein?
00:04:27: Weil versteckte Hände Misstrauen erzeugen.
00:04:31: Evolutionär gesehen signalisieren sichtbare Hände, dass man keine Waffe hält und keine Bedrohung darstellt.
00:04:39: Wenn jemand die Hände unter dem Tisch hat oder in den Taschen, wirkt das verschlossen und unehrlich.
00:04:46: Deshalb Hände auf den Tisch ruhig und entspannt.
00:04:50: Was ist mit verschränkten Armen?
00:04:52: Das macht man doch oft unbewusst.
00:04:54: Verschränkte Arme sind eines der klassischen No-Gos in der Körpersprache.
00:04:59: Sie signalisieren Verschlossenheit, Ablehnung oder Defensive.
00:05:05: Selbst wenn man sich nur wohler fühlt mit verschränkten Armen, wirkt es auf andere distanziert.
00:05:11: Besser ist es, die Arme locker neben dem Körper zu lassen oder die Hände auf dem Tisch zu falten.
00:05:17: Wie sollte man denn die Hände halten?
00:05:19: Die Hände können locker auf dem Tisch liegen.
00:05:22: leicht gefaltet oder nebeneinander.
00:05:25: Man kann sie auch nutzen, um gesagtes zu unterstreichen.
00:05:29: Mit ruhigen kontrollierten Gesten, was man vermeiden sollte, mit den Händenspielen an den Fingern zupfen, mit dem Stift klicken, die Haare berühren.
00:05:39: Solche Gesten signalisieren Nervosität und Unsicherheit.
00:05:43: Was ist mit überkreuzten Beinen?
00:05:45: Das kommt darauf an.
00:05:47: Überkreuzte Beine können entspannt wirken, Aber sie können auch Verschlossenheit signalisieren.
00:05:53: Sicherer ist es, beide Füße fest auf dem Boden zu stellen.
00:05:56: Wenn man die Beine überkreuzt, sollte man darauf achten, dass man sich dem gegenüberzuwendet und nicht wegdreht.
00:06:04: Und man sollte nicht ständig die Position wechseln, das wirkt unruhig.
00:06:08: Lass uns über Blickkontakt sprechen.
00:06:12: Wie wichtig ist der?
00:06:13: Extrem wichtig.
00:06:14: Blickkontakt signalisiert Interesse, Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Selbstbewusstsein.
00:06:22: Wer den Blickkontakt vermeidet, wirkt unsicher, desinteressiert oder unehrlich.
00:06:28: Man sollte etwa sechzig bis siebzig Prozent der Zeit Blickkontakt halten.
00:06:33: Nicht durchgehend starren, aber auch nicht ständig wegschauen.
00:06:37: Wie hält man denn den richtigen Blickkontakt?
00:06:39: Man schaut demgegenüber in die Augen aber nicht starr.
00:06:43: Man kann den Blick auch auf die Augenpartie oder die Stirn richten.
00:06:47: Das wirkt weniger intensiv.
00:06:49: Wichtig ist, dass man den Blick nicht senkt, wenn man spricht.
00:06:53: Das wirkt unsicher.
00:06:55: Auch sollte man nicht im Raum umherschauen oder aus dem Fenster blicken, das wirkt desinteressiert.
00:07:02: Wenn mehrere Personen im Raum sind, sollte man alle einbeziehen und nicht nur eine Person anschauen.
00:07:08: Was, wenn man nervös ist und Schwierigkeiten hat, Blickkontakt zu halten.
00:07:13: Das ist völlig normal.
00:07:14: Man kann üben, indem man im Alltag bewusst mehr Blickkontakt hält, beim Einkaufen, mit Freunden, in Meetings.
00:07:22: Man kann sich auch einen Punkt zwischen den Augen des Gegenübers suchen, etwa die Nasenwurzel.
00:07:28: Das wirkt wie Blickkontakt, ist aber weniger intensiv.
00:07:32: Und man sollte sich erlauben, gelegentlich wegzuschauen, etwa wenn man nachdenkt.
00:07:37: Das ist natürlich.
00:07:38: Kommen wir zur Körperhaltung.
00:07:40: Was ist eine gute Haltung?
00:07:42: Eine aufrechte Offene Haltung.
00:07:45: Der Rücken ist gerade, die Schultern sind zurück, aber nicht verspannt.
00:07:50: Der Kopf ist erhoben, das Kinn leicht angehoben.
00:07:54: Man lehnt sich leicht nach vorne, um Interesse zu zeigen, aber nicht zu weit.
00:07:58: Das wirkt aufdringlich.
00:08:00: Die Körperhaltung sollte offen sein.
00:08:03: Das heißt, der Oberkörper ist dem Gegenüber zugewandt, nicht weggedreht.
00:08:08: Was signalisiert eine schlechte Körperhaltung?
00:08:11: Hängende Schultern signalisieren Unsicherheit oder Niedergeschlagenheit.
00:08:16: Ein gesenkter Kopf wirkt unterwürfig oder desinteressiert.
00:08:20: Zurücklehnen kann arrogant oder desinteressiert wirken.
00:08:25: Sich zusammenkauern signalisiert Angst oder Unsicherheit.
00:08:29: Die Körperhaltung ist wie eine Visitenkarte.
00:08:32: Sie sagt sofort etwas über dein Selbstbewusstsein aus.
00:08:35: Was ist mit Spiegeln?
00:08:37: Ich habe gehört, dass man die Körpersprache des Gegenübers spiegeln sollte.
00:08:42: Das stimmt, das nennt man mirroring oder spiegeln.
00:08:46: Es ist eine Technik aus der Kommunikationspsychologie.
00:08:50: Wenn man subtil die Körpersprache des Gegenübers nachahmt, etwa die Sitzhaltung, die Gestik oder das Sprechtempo, entsteht unbewusst ein Gefühl von Verbundenheit und Sympathie.
00:09:03: Aber Vorsicht, es muss subtil sein.
00:09:07: Wenn man zu offensichtlich spiegelt, wirkt es künstlich und manipulativ.
00:09:11: Wie setzt man Spiegel richtig ein?
00:09:14: Indem man mit einer leichten Verzögerung reagiert.
00:09:17: Wenn der Personaler sich nach vorne lehnt, kann man nach ein paar Sekunden ebenfalls leicht nach vorne lehnen.
00:09:24: Wenn er die Hände auf den Tisch legt, kann man das auch tun.
00:09:28: Wenn er langsam und bedächtig spricht, kann man sein eigenes Tempo etwas anpassen.
00:09:34: Es geht darum, eine nonverbale Harmonie zu schaffen.
00:09:37: Lass uns über Mimik sprechen.
00:09:39: Was ist da wichtig?
00:09:41: Die Mimik ist das Fenster zu unseren Emotionen.
00:09:45: Ein offener, freundlicher Gesichtsausdruck ist wichtig.
00:09:49: Man sollte entspannt wirken, aber aufmerksam.
00:09:52: Die Stirn sollte nicht gerunzelt sein.
00:09:55: Das wirkt skeptisch oder ablehnend.
00:09:57: Die Augenbrauen können leicht angehoben sein, um Interesse zu zeigen.
00:10:02: Der Mund sollte entspannt sein, nicht zusammengepresst.
00:10:08: Ein zu ernster, unbeweglicher Gesichtsausdruck.
00:10:12: Das wirkt unnahbar oder desinteressiert.
00:10:16: Ständiges Stirnrunzeln wirkt kritisch oder unzufrieden.
00:10:20: Ein nervöses Zucken oder Blinzeln signalisiert Stress.
00:10:24: Auch sollte man nicht mit der Zunge über die Lippen fahren oder an der Lippe kauen.
00:10:29: Das wirkt nervös.
00:10:31: Die Mimik sollte natürlich sein und zu dem passen, was man sagt.
00:10:35: Wie wichtig ist die Stimme?
00:10:37: Gehört die auch zur Körpersprache?
00:10:40: Absolut.
00:10:41: Die Stimme ist ein wichtiger Teil der nonverbalen Kommunikation.
00:10:45: Nicht was man sagt, sondern wie man es sagt, macht oft den Unterschied.
00:10:50: Eine feste klare Stimme signalisiert Selbstbewusstsein.
00:10:54: Eine zittrige leise Stimme wirkt unsicher.
00:10:58: Eine monotone Stimme wirkt langweilig oder desinteressiert.
00:11:02: Was macht eine gute Stimme aus?
00:11:04: Eine angenehme Lautstärke, nicht zu laut, nicht zu leise.
00:11:08: Ein moderates Tempo, nicht zu schnell, nicht zu langsam.
00:11:12: Variationen in Tonhöhe und Betonung, um Interesse zu erzeugen.
00:11:17: Pausen, um gesagtes Wirken zu lassen.
00:11:21: Eine tiefere Stimme wirkt übrigens selbstbewusster als eine hohe, piepsige Stimme.
00:11:26: Wenn man nervös ist, wird die Stimme oft höher.
00:11:29: Dagegen hilft tiefes Atmen vor dem Gespräch.
00:11:33: Was ist mit Füllwörtern wie ähm oder also?
00:11:37: Die sollte man minimieren.
00:11:39: Gelegentliche Füllwörter sind menschlich und normal, aber zu viele wirken unsicher oder unvorbereitet.
00:11:45: Besser ist es, kurze Pausen zu machen statt ähm zu sagen.
00:11:50: Pausen wirken überlegt und selbstbewusst.
00:11:53: Man kann üben, indem man sich selbst aufnimmt und bewusst auf Füllwörter achtet.
00:11:58: Kommen wir zu typischen Fehlern.
00:12:01: Was sind die größten No-Gos in der Körpersprache?
00:12:04: Es gibt einige klassische Fehler.
00:12:07: Erstens, kein Blickkontakt.
00:12:09: Zweitens, verschränkte Arme.
00:12:11: Drittens, hängende Schultern oder zusammengesagte Haltung.
00:12:16: Viertens, mit Gegenständen spielen.
00:12:18: Stift, Handy, Haare.
00:12:21: Fünftens, zu viel oder zu wenig Gestik, sechstens nervöse Ticks wie Beinwippen oder Fingerklopfen, siebten zu wenig oder zu viel Lächeln.
00:12:32: Was ist mit dem Handy?
00:12:34: Sollte das überhaupt sichtbar sein?
00:12:36: Auf keinen Fall.
00:12:38: Das Handy sollte vor dem Gespräch ausgeschaltet und in der Tasche verstaut werden.
00:12:43: Selbst wenn es nur auf dem Tisch liegt, signalisiert es, dass man abgelenkt sein könnte.
00:12:48: Das ist respektlos gegenüber dem Gesprächspartner.
00:12:51: Auch sollte man nicht auf die Uhr schauen.
00:12:53: Das wirkt, als hätte man es eilig oder wäre gelangweilt.
00:12:58: Wie geht man mit Nervosität um?
00:13:00: Die meisten Menschen sind im Vorstellungsgespräch nervös.
00:13:03: Nervosität ist völlig normal und auch okay.
00:13:07: Ein gewisses Maß an Nervosität zeigt, dass einem der Job wichtig ist.
00:13:12: Aber man sollte sie nicht überhand nehmen lassen.
00:13:16: Techniken gegen Nervosität sind, tiefes Atmen vor dem Gespräch, positive Selbstgespräche, gute Vorbereitung, Visualisierung eines erfolgreichen Gesprächs.
00:13:28: Auch kann man am Anfang ehrlich sagen, ich bin etwas aufgeregt, weil mir diese Position sehr wichtig ist.
00:13:35: Das wirkt authentisch.
00:13:41: Powerposing ist eine Technik, bei der man vor dem Gespräch eine selbstbewusste Pose einnimmt.
00:13:48: Zum Beispiel zwei Minuten lang breitbeinig stehen mit erhobenen Armen wie ein Sieger.
00:13:55: Studien zeigen, dass das tatsächlich das Selbstbewusstsein steigern und Stresshormone reduzieren kann.
00:14:02: Man sollte es natürlich nicht im Warteraum machen, sondern vorher auf der Toilette oder im Auto.
00:14:12: Sehr wichtig!
00:14:13: Die Kleidung ist Teil der nonverbalen Kommunikation.
00:14:17: Wenn man sich in seiner Kleidung wohlfühlt und sie angemessen ist, strahlt man das auch aus.
00:14:23: Unbequeme oder unpassende Kleidung macht unsicher und lenkt ab.
00:14:27: Man sollte sich dem Dresscode des Unternehmens anpassen.
00:14:31: Lieber etwas overdressed als underdressed.
00:14:34: Und die Kleidung sollte sauber, gebügelt und gepflegt sein.
00:14:38: Was ist mit paar Firmen oder Schmuck?
00:14:40: Beides sollte dezent sein.
00:14:42: Zu viel Parfüm kann aufdringlich wirken.
00:14:46: Zu viel Schmuck lenkt ab oder wirkt unprofessionell.
00:14:50: Weniger ist mehr.
00:14:52: Bei Schmuck gilt maximal zwei bis drei Teile.
00:14:55: Auch sollte man darauf achten, dass Schmuck nicht klappert oder man ständig damit spielt.
00:15:05: Indem man übt, man kann vor dem Spiegel üben, wie man sich vorstellt und auf Fragen antwortet.
00:15:12: Man kann sich filmen und die eigene Körpersprache analysieren.
00:15:16: Man kann mit Freunden oder Familie Probegespräche führen und um Feedback bitten.
00:15:22: Auch professionelle Bewerbungscoachings bieten oft Videoanalysen an, bei denen man seine Körpersprache optimieren kann.
00:15:35: Nein, es gibt kulturelle Unterschiede.
00:15:38: In manchen Kulturen ist direkter Blickkontakt unhöflich.
00:15:42: In anderen ist er essentiell.
00:15:45: In manchen Kulturen ist körperliche Nähe normal.
00:15:48: In anderen wird Distanz bevorzugt.
00:15:51: Wenn man sich bei einem internationalen Unternehmen bewirbt, sollte man sich über die kulturellen Gepflogenheiten informieren.
00:15:58: Generell gilt aber, Höflichkeit, Respekt und Offenheit sind universell.
00:16:03: Wie liest man denn die Körpersprache des Personales?
00:16:06: Das ist eine gute Frage.
00:16:08: Auch der Personaler sendet nonverbale Signale.
00:16:11: Wenn er sich nach vorne lehnt, nickt und Blickkontakt hält, ist er interessiert.
00:16:16: Wenn er sich zurück lehnt, die Arme verschränkt oder auf die Uhr schaut, ist er gelangweilt oder skeptisch.
00:16:23: Wenn er lächelt und entspannt wirkt, läuft das Gespräch gut.
00:16:27: Man sollte auf diese Signale achten und gegebenenfalls reagieren.
00:16:31: Zum Beispiel interessanter erzählen oder nachfragen, ob man etwas klären kann.
00:16:36: Was ist am Ende des Gesprächs wichtig?
00:16:39: Die Verabschiedung ist genauso wichtig wie die Begrüßung.
00:16:42: Man sollte sich aufrecht erheben, wie der Blickkontakt halten, fest die Handschütteln und sich bedanken.
00:16:48: Vielen Dank für das Gespräch, Frau Müller.
00:16:51: Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
00:16:54: Auch sollte man beim Verlassen des Raums aufrecht gehen und nicht zusammensacken.
00:16:59: Der Personaler könnte noch zuschauen.
00:17:01: Was ist dein wichtigster Tipp für unsere Zuhörer?
00:17:05: Seid authentisch.
00:17:07: Körpersprache sollte nicht künstlich oder einstudiert wirken.
00:17:11: Es geht nicht darum, eine Rolle zu spielen, sondern die beste Version von euch selbst zu zeigen.
00:17:17: Üb die Grundlagen, auf rechte Haltung, Blickkontakt, fester Händedruck, offene Körpersprache und dann vertraut darauf.
00:17:26: Wenn ihr gut vorbereitet seid und an euch glaubt, strahlt ihr das auch nonverbal aus.
00:17:31: Das ist ein wunderbarer Abschluss.
00:17:34: Vielen Dank,
00:17:35: Mike,
00:17:36: für diese wertvollen Einblicke in die Welt der Körpersprache.
00:17:40: Sehr gerne, Lia.
00:17:42: Ich hoffe, wir konnten vielen Menschen helfen, selbstbewusster in Vorstellungsgespräche zu gehen.
00:17:48: Das hoffe ich auch.
00:17:49: Liebe Zuhörer, wenn ihr eure Körpersprache professionell trainieren möchtet, findet ihr auf unserer Website Informationen zu Coachings mit Videoanalyse.
00:18:00: In der nächsten Folge sprechen wir über ein Thema, das viele beschäftigt.
00:18:04: Gehaltsverhandlungen nach der Probezeit.
00:18:07: Wie fordert man mehr Gehalt?
00:18:09: Welche Argumente überzeugen, seid also unbedingt wieder dabei.
00:18:13: Bis dahin bleibt genial und bleibt selbstbewusst.
00:18:17: Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken.
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00:18:45: Alle Links und Shownotes findet ihr wie immer auch auf unserer Webseite.
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