22 Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Jobsuche – wie man strukturiert und motiviert bleibt

Shownotes

Wir diskutieren die Herausforderungen, die mit einem unstrukturierten Alltag einhergehen. Maik hebt hervor, dass viele Arbeitsuchende sich verloren fühlen, wenn sie auf einmal keine festen Arbeitszeiten oder Aufgaben haben. Er empfiehlt, die Jobsuche wie einen regulären Job zu behandeln, indem man feste Arbeitszeiten und klare Ziele definiert. Ein erster Schritt zur Verbesserung der Selbstorganisation könnte eine tägliche Routine sein, die etwa ein frühes Aufstehen, festgelegte Zeiten für die Jobsuche und Pausen beinhaltet.

Ein weiterer zentraler Punkt der Episode ist die Festlegung realistischer Ziele. Maik führt die SMART-Methode ein – Ziele sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein. Mit konkreten Zielen für Bewerbungen und Networking können Zuhörer ihre Fortschritte besser verfolgen und motiviert bleiben. Zudem betont er die Bedeutung von Flexibilität im Zielsetzungsprozess und die Notwendigkeit, kleine Erfolge während der Jobsuche zu feiern.

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In dieser Folge erfährst du

  • Warum Struktur und Routine in der Arbeitslosigkeit so wichtig sind
  • Wie du deinen Tag und deine Woche optimal planst (20-30 Stunden Jobsuche)
  • Bewährte Zeitmanagement-Methoden: Pomodoro, Eat-the-Frog, SMART-Ziele
  • Tools und Techniken: Bewerbungstabellen, To-Do-Listen, Kalender
  • Motivation erhalten: Pausen, Belohnungen, soziale Kontakte, Reflexion

Maik legt Lia ermutigend die Hand auf die Schulter, beide lächeln
Maik legt Lia ermutigend die Hand auf die Schulter, beide lächeln – plangenial.de

Zur Organisation von Aufgaben präsentiert Maik verschiedene Tools und Techniken. Er empfiehlt To-Do-Listen und digitale Apps zur Verfolgung des Fortschritts. Insbesondere die Pomodoro-Technik wird hervorgehoben, um fokussiert und produktiv zu bleiben, während regelmäßige Pausen helfen, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Maik erklärt, dass körperliche Aktivität und soziale Kontakte nicht vernachlässigt werden sollten, um mentale Gesundheit und Produktivität während der Jobsuche zu gewährleisten.

Kapitel der Folge

  • 00:10 – Willkommen zu PlanGenial.de
  • 00:48 – Zeitmanagement und Selbstorganisation
  • 02:41 – Wöchentliche Planung und Ziele
  • 05:04 – Umgang mit Zielen und Rückschlägen
  • 06:03 – Tools zur Organisation
  • 07:39 – Pausen und Work-Life-Balance
  • 09:03 – Motivation und Prokrastination
  • 11:02 – Arbeitsplatz und Ablenkungen
  • 12:20 – Soziale Kontakte und Kommunikation
  • 13:56 – Weiterbildung im Alltag
  • 14:50 – Abschließende Tipps und Motivationen


Lia und Maik mit einem energetischen Fist-Bump – mehr von Lia & Maik auf plangenial.de

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Schlusswort von Maik Marx

Als Bewerbungsexperte und Karriere-Coach begleite ich seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg in den Job – vom ersten Lebenslauf-Check bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag. Und wenn ich eines gelernt habe, dann das: Bewerbung und Karriere sind kein Glücksspiel, sondern eine Frage der richtigen Strategie. Genau dafür machen Lia und ich diesen Podcast – Woche für Woche, mit ehrlichen Einblicken, konkreten Beispielen und Tipps, die du sofort umsetzen kannst.

Übrigens: Viele meiner Klientinnen und Klienten starten mit einem AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters. Damit ist dein komplettes Einzelcoaching bei plangenial zu 100 % gefördert – für dich kostenfrei. Hier findest du unser offizielles Coaching-Angebot bei der Arbeitsagentur.

Wenn dich das Thema Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Jobsuche gerade persönlich beschäftigt, melde dich gern bei mir – dein Weg beginnt mit einem Gespräch. Ich freue mich auf dich!

Unterschrift Maik Marx
Maik Marx · Bewerbungsexperte & Inhaber von plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Berlin

plangenial auf Social Media

Transkript anzeigen

00:00:00: Lia: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von PlanGenial.de, dem Podcast für eure berufliche Zukunft. Ich bin Lia und ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid. Mit mir ist heute wieder Maik Marx, unser Experte für alle Karrierefragen. Maik, es ist immer wieder eine Freude, mit dir zu sprechen. Deine Ratschläge sind so wertvoll.

00:00:30: Maik Marx: Hallo Lia, vielen Dank. Es ist mir eine Ehre, hier zu sein und Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

00:00:37: Lia: In unserer letzten Folge haben wir über Quereinsteiger gesprochen und wie man ohne klassische Ausbildung in einem neuen Berufsfeld Fuß fassen kann. Heute widmen wir uns einem Thema, das viele unserer Zuhörer betrifft. Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Jobsuche Maik, warum ist das so wichtig?

00:01:01: Maik Marx: Weil die Jobsuche, besonders wenn man arbeitslos ist, eine enorme Herausforderung sein kann. Man hat plötzlich viel Zeit, aber oft fehlt die Struktur. Ohne feste Arbeitszeiten, ohne Kollegen, ohne klare Aufgaben kann man schnell in ein Loch fallen. Gutes Zeitmanagement und Selbstorganisation sind der Schlüssel, um motiviert zu bleiben und die Jobsuche effektiv zu gestalten.

00:01:28: Lia: Viele Menschen berichten, dass sie sich in der Arbeitslosigkeit verloren fühlen. Wie kann man dem entgegenwirken?

00:01:36: Maik Marx: Indem man sich eine Struktur schafft. Der größte Fehler ist, in einen unstrukturierten Alltag zu verfallen, morgens lange schlafen, den ganzen Tag in Jogginghose herumsitzen, planlos im Internet surfen. Das führt zu Frustration und Antriebslosigkeit. Stattdessen sollte man die Jobsuche wie einen Job behandeln, mit festen Arbeitszeiten, klaren Zielen und einer Routine.

00:02:02: Lia: Wie könnte so eine Routine konkret aussehen?

00:02:05: Maik Marx: Ich empfehle, den Tag wie einen normalen Arbeitstag zu strukturieren. Das heißt, morgens zu einer festen Zeit aufstehen. Zum Beispiel um 7 oder 8 Uhr. Sich duschen, anziehen, frühstücken. Dann einen klaren Arbeitsbeginn festlegen, etwa um 9 Uhr. Von 9 bis 12 Uhr könnte man sich auf die Jobsuche konzentrieren, Stellenanzeigen durchsehen, Bewerbungen schreiben, Netzwerken. Mittags eine Pause machen und nachmittags von 13 bis 16 Uhr weiterarbeiten. An Bewerbungsunterlagen pfeilen, sich weiterbilden, Gesprächspartner.

00:02:41: Lia: Das klingt nach einem vollen Tag. Sollte man wirklich acht Stunden am Tag mit der Jobsuche verbringen?

00:02:48: Maik Marx: Nicht unbedingt acht Stunden reine Jobsuche, aber 20 bis 30 Stunden pro Woche sollten es schon sein, wenn man Vollzeit arbeitslos ist. Das umfasst nicht nur das Schreiben von Bewerbungen, sondern auch Recherche, Weiterbildung, Netzwerken, Vorbereitung auf Gespräche. Wichtig ist, dass man sich nicht überfordert. Qualität geht vor Quantität. Lieber drei gute Bewerbungen pro Woche als zehn Lieblose.

00:03:19: Lia: Wie plant man denn seine Woche am besten?

00:03:21: Maik Marx: Ich empfehle, am Sonntagabend oder Montagmorgen einen Wochenplan zu erstellen. Was sind die Ziele für diese Woche? Wie viele Bewerbungen möchte ich schreiben? Welche Unternehmen möchte ich kontaktieren? Gibt es Weiterbildungen oder Netzwerkveranstaltungen? Dann teilt man diese Aufgaben auf die Wochentage auf. Montag könnte zum Beispiel der Tag für Recherche und Stellensuche sein, Dienstag und Mittwoch für das Schreiben von Bewerbungen, Donnerstag für Netzwerken und Freitag für Weiterbildung und Reflexion.

00:03:56: Lia: Das klingt sehr strukturiert. Aber was, wenn man nicht so viele offene Stellen findet?

00:04:02: Maik Marx: Dann erweitert man den Fokus. Jobsuche ist mehr als nur auf Stellenanzeigen zu reagieren. Man kann Initiativbewerbungen schreiben, sein Netzwerk aktivieren, an Jobmessen teilnehmen, sich weiterbilden, ehrenamtlich engagieren oder ein persönliches Projekt starten. All das sind sinnvolle Aktivitäten, die die Chancen auf einen Job erhöhen und gleichzeitig die Zeit strukturieren.

00:04:32: Lia: Du hast Ziele erwähnt. Wie setzt man sich denn realistische Ziele?

00:04:36: Maik Marx: Ziele sollten smart sein. Spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden. Statt ich will einen Job finden, besser, ich möchte bis Ende des Monats zehn Bewerbungen verschicken und fünf Netzwerkgespräche führen. Solche konkreten Ziele geben Orientierung und man kann den Fortschritt messen. Wichtig ist auch, zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Zielen zu unterscheiden.

00:05:05: Lia: Kannst du Beispiele geben?

00:05:07: Maik Marx: Gerne. Ein kurzfristiges Ziel könnte sein, diese Woche aktualisiere ich meinen Lebenslauf und schreibe zwei Bewerbungen. Ein mittelfristiges Ziel, in den nächsten vier Wochen nehme ich an einem Online-Kurs teil und erweitere meine digitalen Kompetenzen. Ein langfristiges Ziel. In drei Monaten habe ich eine neue Stelle gefunden oder bin in einem fortgeschrittenen Bewerbungsprozess.

00:05:32: Lia: Wie geht man damit um, wenn man seine Ziele nicht erreicht?

00:05:36: Maik Marx: Man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen. Manchmal läuft es nicht wie geplant. Bewerbungen brauchen länger. Man bekommt Absagen. Man hat einen schlechten Tag. Das ist normal. Wichtig ist, flexibel zu bleiben und die Ziele anzupassen, wenn nötig. Und man sollte auch kleine Erfolge feiern. Jede verschickte Bewerbung, jedes Netzwerkgespräch, jeder absolvierte Kurs ist ein Schritt in die richtige Richtung.

00:06:03: Lia: Lass uns über Tools und Methoden sprechen. Was hilft bei der Organisation?

00:06:09: Maik Marx: Es gibt viele hilfreiche Tools. Ein einfacher Kalender, digital oder auf Papier, ist essentiell, um Termine und Deadlines im Blick zu behalten. To-Do-Listen helfen, Aufgaben zu strukturieren. Apps wie Trello, Asana oder Notion können nützlich sein, um Bewerbungen zu tracken. Welche Bewerbung ist raus? Wann habe ich nachgefasst? Was ist der Status? Auch eine einfache Excel-Tabelle kann dafür reichen.

00:06:39: Lia: Wie könnte so eine Bewerbungstabelle aussehen?

00:06:42: Maik Marx: Sie sollte Spalten haben für Unternehmen, Position, Datum der Bewerbung, Kontaktperson, Status, Verschickt, Eingangsbestätigung, Absage, Einladung zum Gespräch, Nachfassdatum, Notizen. So behält man den Überblick und vergisst nicht nachzufassen oder sich auf Gespräche vorzubereiten.

00:07:03: Lia: Du hast die Pomodoro-Technik erwähnt. Was ist das?

00:07:07: Maik Marx: Die Pomodoro-Technik ist eine Zeitmanagement-Methode, bei der man in fokussierten Intervallen arbeitet. Man arbeitet 25 Minuten konzentriert an einer Aufgabe, macht dann 5 Minuten Pause. Nach 4 solchen Pomodoros macht man eine längere Pause von 1, 5 bis 30 Minuten. Das hilft, fokussiert zu bleiben und Überforderung zu vermeiden. Gerade beim Bewerbungen schreiben, was sehr konzentriert sein muss, ist das sehr effektiv.

00:07:39: Lia: Wie wichtig sind Pausen?

00:07:41: Maik Marx: Extrem wichtig. Viele Menschen denken, sie müssten durcharbeiten, um produktiv zu sein. Aber das Gegenteil ist der Fall. Ohne Pausen lässt die Konzentration nach. Man macht Fehler, die Motivation sinkt. Regelmäßige Pausen, ein kurzer Spaziergang, ein Café, ein paar Dehnübungen helfen frisch und fokussiert zu bleiben.

00:08:05: Lia: Was ist mit der Work-Life-Balance? Sollte man auch in der Arbeitslosigkeit darauf achten?

00:08:12: Maik Marx: Unbedingt. Nur weil man arbeitslos ist, heißt das nicht, dass man 24-7 an die Jobsuche denken sollte. Es ist wichtig, auch Zeit für Hobbys, Sport, soziale Kontakte und Entspannung zu haben. Das erhält die mentale Gesundheit und macht einen attraktiver für Arbeitgeber. Niemand will jemanden einstellen, der ausgebrannt wirkt.

00:08:36: Lia: Wie strukturiert man denn das Wochenende?

00:08:38: Maik Marx: Das Wochenende sollte tatsächlich frei bleiben von intensiver Jobsuche. Man kann sich am Wochenende Zeit nehmen, neue Stellenanzeigen zu sichten oder sich über Unternehmen zu informieren, aber man sollte nicht den ganzen Samstag Bewerbungen schreiben. Das Wochenende ist für Erholung, für Familie und Freunde, für Aktivitäten, die Freude machen.

00:09:03: Lia: Viele Menschen kämpfen mit Prokrastination. Was kann man dagegen tun?

00:09:10: Maik Marx: Prokrastination, also das Aufschieben von Aufgaben, ist ein häufiges Problem. Oft liegt es daran, dass Aufgaben zu groß oder zu vage erscheinen. Die Lösung ist, große Aufgaben in kleine, konkrete Schritte zu zerlegen. Statt Bewerbung schreiben, besser Stellenanzeige analysieren, Anforderungen herausschreiben, anschreiben entwurf erstellen lebenslauf anpassen kleine schritte sind weniger einschüchternd und man kommt leichter ins tun was.

00:09:44: Lia: Ist mit der ethel frau methode

00:09:46: Maik Marx: Das ist eine großartige methode die idee ist die unangenehmste oder schwierigste aufgabe des tages als erstes zu erledigen den frosch zu essen, Wenn man das geschafft hat, fühlt sich der Rest des Tages leichter an. Für die Jobsuche könnte das bedeuten, morgens als erstes die Bewerbung schreiben, vor der man sich drückt, oder den Anruf machen, vor dem man Angst hat.

00:10:11: Lia: Wie bleibt man denn motiviert, wenn die Absagen sich häufen?

00:10:15: Maik Marx: Das ist eine der größten Herausforderungen. Absagen sind frustrierend und können am Selbstwertgefühl nagen. Wichtig ist, Absagen nicht persönlich zu nehmen. Oft hat es nichts mit einem selbst zu tun, sondern mit der Konkurrenz oder internen Entscheidungen. Man sollte sich auch bewusst machen, jede Bewerbung ist eine Übung, jedes Gespräch eine Lernerfahrung. Mit jeder Absage kommt man dem Ja näher.

00:10:41: Lia: Sollte man sich Belohnungen setzen?

00:10:43: Maik Marx: Ja, das kann sehr motivierend sein. Wenn man ein Wochenziel erreicht hat, zum Beispiel fünf Bewerbungen verschickt, Kann man sich etwas gönnen? Ein gutes Essen? Einen Kinobesuch? Einen Ausflug? Solche Belohnungen geben positive Verstärkung und machen die Jobsuche erträglicher.

00:11:02: Lia: Wie wichtig ist ein fester Arbeitsplatz zu Hause?

00:11:05: Maik Marx: Sehr wichtig. Man sollte einen Ort haben, der nur für die Jobsuche reserviert ist. Idealerweise ein Schreibtisch in einem ruhigen Raum. Das hilft, in den Arbeitsmodus zu kommen. Vom Bett oder Sofa aus zu arbeiten ist verlockend, aber nicht produktiv. Ein fester Arbeitsplatz schafft mentale Trennung zwischen Arbeit und Freizeit.

00:11:27: Lia: Was ist mit Ablenkungen? Wie geht man damit um?

00:11:31: Maik Marx: Ablenkungen sind der größte Feind der Produktivität. Man sollte während der Arbeitszeit das Handy stumm schalten oder in einen anderen Raum legen. Social Media und Nachrichtenseiten sollte man nur in den Pausen checken. Wenn man mit anderen zusammen wohnt, sollte man klare Zeiten kommunizieren, in denen man nicht gestört werden möchte.

00:11:53: Lia: Wie wichtig ist körperliche Aktivität?

00:11:56: Maik Marx: Extrem wichtig. Bewegung hilft nicht nur der körperlichen, sondern auch der mentalen Gesundheit. Sie reduziert Stress, verbessert die Stimmung und steigert die Energie. Ich empfehle, jeden Tag mindestens 30 Minuten Bewegung einzuplanen. Einen Spaziergang, Joggen, Yoga, Fitnessstudio. Das kann auch eine gute Pause zwischen Arbeitsblöcken sein.

00:12:21: Lia: Was ist mit sozialen Kontakten? Viele Arbeitslose ziehen sich zurück.

00:12:25: Maik Marx: Das ist ein großes Problem. Arbeitslosigkeit kann isolierend sein, besonders wenn man vorher viel soziale Interaktion im Job hatte. Es ist wichtig, aktiv soziale Kontakte zu pflegen, Freunde treffen, in Vereinen aktiv sein, an Netzwerkveranstaltungen teilnehmen. Auch Online-Communities für Jobsuchende können hilfreich sein. Soziale Interaktion ist wichtig für die mentale Gesundheit und kann auch zu Jobchancen führen.

00:12:57: Lia: Sollte man seine Situation offen kommunizieren?

00:13:00: Maik Marx: Ja, durchaus. Es gibt keinen Grund, sich für Arbeitslosigkeit zu schämen. Wenn man offen darüber spricht, dass man auf Jobsuche ist, können Freunde und Bekannte helfen. Durch Tipps, Kontakte oder einfach moralische Unterstützung. Viele Jobs werden über persönliche Empfehlungen vergeben.

00:13:21: Lia: Wie geht man mit negativen Gedanken um?

00:13:24: Maik Marx: Negative Gedanken sind normal in der Arbeitslosigkeit. Wichtig ist, sie nicht überhand nehmen zu lassen. Techniken wie Journaling können helfen. Jeden Abend aufschreiben, was gut gelaufen ist, wofür man dankbar ist. Auch Achtsamkeit und Meditation können helfen, den Kopf freizubekommen. Wenn negative Gedanken überhand nehmen, sollte man nicht zögern, professionelle Hilfe zu suchen. Viele Krankenkassen bieten kostenlose Beratung an.

00:13:56: Lia: Was ist mit Weiterbildung? Wie integriert man die in den Alltag?

00:14:01: Maik Marx: Weiterbildung sollte ein fester Bestandteil der Woche sein. Man könnte zum Beispiel jeden Freitagnachmittag für Online-Kurse reservieren. Oder jeden Morgen eine Stunde für das Lernen einer neuen Fähigkeit. Wichtig ist, dass die Weiterbildung relevant für die angestrebten Jobs ist und man sollte Zertifikate sammeln, die man in Bewerbungen vorweisen kann.

00:14:25: Lia: Wie reflektiert man denn seine Fortschritte?

00:14:27: Maik Marx: Ich empfehle, jeden Freitagnachmittag eine Reflexionszeit einzuplanen. Was habe ich diese Woche erreicht? Was lief gut, was nicht? Was möchte ich nächste Woche anders machen? Man kann auch ein Erfolgstagebuch führen, in dem man alle kleinen und großen Erfolge notiert. Das hilft, den Überblick zu behalten und motiviert zu bleiben.

00:14:51: Lia: Was ist dein wichtigster Tipp für unsere Zuhörer?

00:14:54: Maik Marx: Behandelt die Jobsuche wie einen Job. Schafft euch Struktur, setzt euch Ziele, bleibt diszipliniert. Aber vergesst nicht, auf euch selbst zu achten. Die Jobsuche ist ein Marathon, kein Sprint. Es ist okay, auch mal einen schlechten Tag zu haben. Wichtig ist, dass ihr dranbleibt und nicht aufgebt. Mit der richtigen Organisation und dem richtigen Mindset werdet ihr Erfolg haben.

00:15:23: Lia: Das ist ein wunderbarer Abschluss. Vielen Dank, Maik, für diese praktischen und motivierenden Tipps.

00:15:30: Maik Marx: Sehr gerne, Lia. Ich hoffe, wir konnten vielen Menschen helfen, ihre Jobsuche besser zu strukturieren.

00:15:37: Lia: Das hoffe ich auch. Liebe Zuhörer, wenn ihr Unterstützung bei der Organisation eurer Jobsuche braucht, findet ihr auf unserer Website Informationen zu Coachings und Workshops.

00:15:50: Maik Marx: In der nächsten Folge sprechen wir über ein Thema, das oft unterschätzt wird. Die Bedeutung von Körpersprache im Vorstellungsgespräch. Wie wirkt man selbstbewusst? Welche Signale sendet man unbewusst? Seid also unbedingt wieder dabei.

00:16:04: Lia: Bis dahin, bleibt genial und bleibt organisiert. Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. Für verbindliche Ratschläge empfehlen wir, eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Beachtet bitte auch unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Impressum. Informationen zum AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit findet ihr unter dem entsprechenden Link in den Shownotes. Alle Links und Shownotes findet ihr wie immer auch auf unserer Webseite.

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