18 Soft Skills entwickeln – welche sozialen Kompetenzen im Beruf wirklich zählen
Shownotes
In dieser Episode von plan-genial.de diskutieren wir die entscheidende Rolle von Soft Skills für den beruflichen Erfolg. Als Gastgeberin leite ich, Lia, das Gespräch mit Maik Marx, der fundierte Einblicke in das Thema gibt. Wir beginnen mit einer Definition von Soft Skills und deren Unterschiede zu Hard Skills, wobei Maik betont, dass soziale Fähigkeiten wie Kommunikation, Teamarbeit und Empathie unerlässlich sind, um in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich zu sein.
Die Diskussion greift aktuelle Forschungsergebnisse auf, insbesondere den Future of Jobs Report des Weltwirtschaftsforums, der zeigt, dass analytisches Denken sowie Resilienz und Anpassungsfähigkeit zu den gefragtesten Soft Skills gehören. Maik erklärt die Bedeutung von Resilienz als die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Stress umzugehen, und hebt hervor, dass solche Fähigkeiten zunehmend an Wert gewinnen, insbesondere im Kontext eines sich schnell verändernden Arbeitsumfelds.
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Blogbeitrag zur Folge lesen →In dieser Folge erfährst du
- Warum Soft Skills wie Kommunikation und Empathie für deine Karriere wichtiger werden als reine Fachkenntnisse.
- Welche sozialen Kompetenzen laut Weltwirtschaftsforum aktuell von Arbeitgebern am meisten gesucht werden.
- Wie du Resilienz und Anpassungsfähigkeit entwickelst, um berufliche Rückschläge erfolgreich zu meistern.
- Warum Leadership-Qualitäten auch ohne Führungsposition in deiner Bewerbung überzeugen und Türen öffnen.
- Mit welchen konkreten Übungen du deine Kommunikationsfähigkeit und emotionale Intelligenz gezielt trainieren kannst.
- Wie du durch aktives Zuhören und konstruktives Feedback im Vorstellungsgespräch und Berufsalltag punktest.

Lia und Maik im angeregten Networking-Gespräch mit lebhaften Gesten – plangenial.de
Ein zentrales Thema ist die kommunikative Kompetenz. Maik erläutert, dass gute Kommunikation weit über das bloße Sprechen hinausgeht und aktives Zuhören ebenso wichtig ist. Wir besprechen, wie man diese Fähigkeit gezielt trainieren kann – sei es durch Rhetorikkurse oder durch bewusstes Üben im Alltag. Zudem wird die Bedeutung der Teamfähigkeit hervorgehoben, da kaum ein Job heute noch isoliert ausgeführt werden kann. Wir reden darüber, wie man zu einem besseren Teamplayer wird und die Diversität im Denken als Stärke nutzt.
Kapitel der Folge
- 00:11 – Einführung in Soft Skills
- 01:28 – Lernen und Entwickeln von Soft Skills
- 02:27 – Aktuelle Trends in der Arbeitswelt
- 03:48 – Bedeutung von Resilienz und Leadership
- 04:27 – Die Rolle der Kommunikation
- 06:16 – Teamfähigkeit als Schlüsselkompetenz
- 07:21 – Kreativität und emotionaler Intelligenz
- 09:09 – Problemlösungskompetenz verstehen
- 10:24 – Soft Skills im Bewerbungsprozess
- 12:32 – Umgang mit fehlenden Soft Skills
- 16:18 – Schlussfolgerungen und wichtige Tipps
Lia und Maik klatschen freudig in einer kleinen Feier – mehr von Lia & Maik auf plangenial.de
Hilfreiche Links
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Schlusswort von Maik Marx
Als Bewerbungsexperte und Karriere-Coach begleite ich seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg in den Job – vom ersten Lebenslauf-Check bis zum unterschriebenen Arbeitsvertrag. Und wenn ich eines gelernt habe, dann das: Bewerbung und Karriere sind kein Glücksspiel, sondern eine Frage der richtigen Strategie. Genau dafür machen Lia und ich diesen Podcast – Woche für Woche, mit ehrlichen Einblicken, konkreten Beispielen und Tipps, die du sofort umsetzen kannst.
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Wenn dich das Thema Soft Skills entwickeln gerade persönlich beschäftigt, melde dich gern bei mir – dein Weg beginnt mit einem Gespräch. Ich freue mich auf dich!

Maik Marx · Bewerbungsexperte & Inhaber von plangenial – Plan Genial Unternehmensberatung, Berlin
plangenial auf Social Media
Transkript anzeigen
00:00:00: Lia: Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, zu einer neuen Ausgabe von plan-genial.de, dem Podcast für eure Karriere. Ich bin eure Gastgeberin, Lia, und freue mich, dass ihr wieder dabei seid. An meiner Seite begrüße ich wie immer den wunderbaren Maik Marx. Maik, es ist jedes Mal eine Freude, dich hier zu haben. Deine Fähigkeit, komplexe Themen so verständlich zu machen, ist wirklich beeindruckend.
00:00:36: Maik Marx: Hallo Lia, vielen Dank für die netten Worte. Ich freue mich auch sehr, heute wieder hier zu sein.
00:00:42: Lia: Heute sprechen wir über ein Thema, das oft unterschätzt wird, aber für den beruflichen Erfolg absolut entscheidend ist. Soft Skills Maik, was genau sind Soft Skills und warum sind sie so wichtig?
00:00:59: Maik Marx: Eine ausgezeichnete Frage, Lia. Während Hard Skills das fachliche Wissen und die konkreten Fähigkeiten sind, die man für einen Job braucht, wie Programmieren oder Buchhaltung, sind Soft Skills über fachliche, soziale Kompetenzen. Dazu gehören Dinge wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Empathie. Sie sind der Kit, der Teams zusammenhält und Projekte zum Erfolg führt.
00:01:29: Lia: Das klingt logisch. Aber kann man Softskills überhaupt lernen? Oder sind das angeborene Charaktereigenschaften?
00:01:37: Maik Marx: Sowohl als auch. Natürlich hat jeder Mensch eine gewisse Veranlagung. Aber die gute Nachricht ist, man kann Soft Skills gezielt trainieren und entwickeln. Es ist wie beim Sport. Je mehr man übt, desto besser wird man. Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der modernen Arbeitsmarktforschung.
00:01:57: Lia: Interessant. Gibt es denn aktuelle Studien, die zeigen, welche Softskills besonders gefragt sind?
00:02:04: Maik Marx: Absolut. Der Future of Jobs Report des Weltwirtschaftsforums von Anfang dieses Jahres liefert hier sehr aufschlussreiche Daten. An erster Stelle steht analytisches Denken. Sieben von zehn Arbeitgebern weltweit betrachten das als essentiell. Aber direkt danach kommen Resilienz, Flexibilität und Agilität. Das zeigt, wie wichtig Anpassungsfähigkeit in unserer schnelllebigen Arbeitswelt geworden ist.
00:02:35: Lia: Resilienz höre ich in letzter Zeit immer öfter. Was genau bedeutet das im beruflichen Kontext?
00:02:41: Maik Marx: Resilienz ist die psychische Widerstandskraft, die Fähigkeit, mit Rückschlägen, Stress und Veränderungen umzugehen, ohne daran zu zerbrechen. Im Job bedeutet das, wenn ein Projekt scheitert, wenn es Umstrukturierungen gibt oder wenn man mit schwierigen Situationen konfrontiert wird, kann man sich davon erholen und gestärkt daraus hervorgehen. Interessanterweise ist die Bedeutung von Resilienz im Vergleich zu vor zwei Jahren um 17 Prozentpunkte gestiegen.
00:03:14: Lia: Das ist eine beachtliche Steigerung. Was hat sich denn sonst noch verändert?
00:03:19: Maik Marx: Eine der größten Veränderungen betrifft Leadership und sozialen Einfluss. Hier gab es einen Anstieg um 22 Prozentpunkte. Das ist der stärkste Zuwachs überhaupt. Arbeitgeber suchen heute Menschen, die nicht nur Anweisungen befolgen, sondern die Initiative ergreifen, andere inspirieren und Verantwortung übernehmen können. Auch wenn man keine Führungsposition hat, sind diese Qualitäten wertvoll.
00:03:46: Lia: Das überrascht mich. Ich hätte gedacht, dass in Zeiten der Digitalisierung vor allem technische Fähigkeiten gefragt sind.
00:03:55: Maik Marx: Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, Lia. Natürlich sind technische Kompetenzen wichtig. Technologische Kompetenz steht auch in den Top 10. Aber gerade weil so viele technische Aufgaben automatisiert werden, werden die menschlichen Fähigkeiten umso wichtiger. Kreatives Denken steht auf Platz 4, Motivation und Selbstwahrnehmung auf Platz 5. Die Kombination aus kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten ist entscheidend.
00:04:27: Lia: Lass uns über einige dieser Soft Skills im Detail sprechen. Du hast Kommunikationsfähigkeit erwähnt. Was macht denn gute Kommunikation aus?
00:04:36: Maik Marx: Gute Kommunikation ist weit mehr als nur reden zu können. Es beginnt mit aktivem Zuhören. Und das ist tatsächlich eine der Top 10 Kompetenzen im Report. Empathie und aktives Zuhören. Aktives Zuhören bedeutet, nicht nur darauf zu warten, selbst zu Wort zu kommen, sondern wirklich zu verstehen, was das Gegenüber sagt. Man stellt Rückfragen, paraphrasiert das Gehörte und zeigt durch Körpersprache, dass man aufmerksam ist.
00:05:08: Lia: Das klingt nach einer bewussten Anstrengung.
00:05:11: Maik Marx: Genau das ist es auch. In unserer schnelllebigen Welt neigen wir dazu, schon die nächste Antwort zu formulieren, während der andere noch spricht. Aber echtes Zuhören schafft Vertrauen und verhindert Missverständnisse. Zur Kommunikation gehört auch, die eigenen Gedanken klar und strukturiert zu vermitteln, sowohl mündlich als auch schriftlich. Und ganz wichtig, die Fähigkeit, Feedback konstruktiv zu geben und anzunehmen.
00:05:41: Lia: Wie kann ich denn konkret an meiner Kommunikationsfähigkeit arbeiten?
00:05:45: Maik Marx: Es gibt verschiedene Ansätze. Rhetorikkurse sind eine Möglichkeit, aber man kann auch im Alltag üben. Zum Beispiel, indem man bewusst darauf achtet, ausreden zu lassen und Fragen zu stellen, bevor man antwortet. Man kann sich selbst beim Sprechen aufnehmen und analysieren. Spreche ich zu schnell? Zu leise? Verwende ich Füllwörter? Auch das Halten von Präsentationen im kleinen Kreis, vielleicht bei einem Verein oder in einer Lerngruppe, ist hervorragendes Training.
00:06:17: Lia: Und was ist mit Teamfähigkeit? Das steht ja in fast jeder Stellenausschreibung.
00:06:23: Maik Marx: Richtig, und das aus gutem Grund. Kaum ein Job wird heute noch völlig isoliert ausgeführt. Teamfähigkeit bedeutet, gemeinsame Ziele zu verfolgen und den eigenen Beitrag zum Erfolg des Teams zu leisten. Es geht um Respekt, die Bereitschaft, andere Meinungen wertzuschätzen und die Fähigkeit, Kompromisse einzugehen, ohne die eigenen Prinzipien aufzugeben.
00:06:48: Lia: Wie wird man denn zu einem besseren Teamplayer?
00:06:51: Maik Marx: Indem man sich aktiv in Teamprozesse einbringt. Das kann bedeuten, sich freiwillig für gemeinsame Projekte zu melden, auch mal Aufgaben zu übernehmen, die nicht im eigenen Interessengebiet liegen, oder Kollegen zu unterstützen, wenn sie überlastet sind. Wichtig ist auch, Konflikte konstruktiv anzugehen, statt sie zu vermeiden. Ein gutes Team braucht Menschen, die unterschiedliche Perspektiven einbringen. Diversität in der Denkweise ist eine Stärke.
00:07:22: Lia: Du hast vorhin kreatives Denken erwähnt. Ist Kreativität nicht etwas, das man entweder hat oder nicht?
00:07:29: Maik Marx: Auch das ist ein Mythos. Kreativität kann man trainieren. Kreatives Denken bedeutet, Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, unkonventionelle Lösungen zu finden und Verbindungen zwischen scheinbar und zusammenhängenden Dingen herzustellen. Man kann das fördern, indem man sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigt, neue Erfahrungen macht und bewusst die eigene Komfortzone verlässt.
00:07:57: Lia: Was ist mit emotionaler Intelligenz? Das ist doch auch ein wichtiger Soft-Skill, oder?
00:08:03: Maik Marx: Absolut. Emotionale Intelligenz umfasst mehrere Aspekte, die eigenen Emotionen zu erkennen und zu verstehen, sie zu regulieren, die Emotionen anderer wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren. Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz können besser mit Stress umgehen, Konflikte deeskalieren und starke Beziehungen aufbauen. Das ist besonders in Führungspositionen wichtig, aber auch in jedem anderen Job wertvoll.
00:08:35: Lia: Wie entwickelt man emotionale Intelligenz?
00:08:38: Maik Marx: Durch Selbstreflexion und Achtsamkeit. Man kann sich zum Beispiel angewöhnen, in stressigen Situationen innezuhalten und zu fragen, was fühle ich gerade, warum reagiere ich so? Meditation und Achtsamkeitsübungen können dabei helfen. Auch das Einholen von Feedback von vertrauten Personen ist wertvoll. Oft haben andere einen klareren Blick auf unsere emotionalen Muster als wir selbst.
00:09:09: Lia: Lass uns über Problemlösungskompetenz sprechen. Was zeichnet einen guten Problemlöser aus?
00:09:15: Maik Marx: Ein guter Problemlöser kann komplexe Situationen analysieren, die Kernprobleme identifizieren und systematisch nach Lösungen suchen. Das erfordert kritisches Denken, also die Fähigkeit, Informationen zu hinterfragen, Annahmen zu überprüfen und logisch zu argumentieren. Wichtig ist auch, nicht bei der erstbesten Lösung stehen zu bleiben, sondern verschiedene Optionen zu erwägen und ihre Vor- und Nachteile abzuwägen.
00:09:47: Lia: Gibt es Methoden, die man dafür lernen kann?
00:09:50: Maik Marx: Ja, durchaus. Die 5Y-Methode zum Beispiel. Man fragt 5 mal, warum? Um zur Wurzel eines Problems vorzudringen. Oder die Six-Hüte-Methode von Edouard de Bono, bei der man ein Problem aus sechs verschiedenen Perspektiven betrachtet. Auch Design Thinking ist ein strukturierter Ansatz zur kreativen Problemlösung. Solche Methoden kann man in Workshops lernen und dann im Arbeitsalltag anwenden.
00:10:19: Lia: Viele unserer Unzuhörer befinden sich in der Bewerbungsphase. Wie kann man Soft Skills im Lebenslauf oder im Vorstellungsgespräch am besten präsentieren?
00:10:30: Maik Marx: Das ist eine zentrale Frage. Im Lebenslauf sollte man Soft Skills niemals einfach nur aufzählen. Statt teamfähig, kommunikationsstark zu schreiben, sollte man konkrete Beispiele geben. Zum Beispiel erfolgreiche Koordination eines fünfköpfigen interdisziplinären Teams zur Entwicklung einer Marketingkampagne, die zu einer Umsatzsteigerung von 15% führte. Hier werden Teamfähigkeit, Kommunikation und Ergebnisorientierung durch Fakten belegt.
00:11:05: Lia: Und im Vorstellungsgespräch?
00:11:06: Maik Marx: Hier ist die STAR-Methode ideal. STAR steht für Situation, Task, Action, Result. Man beschreibt eine konkrete Situation, in der man eine bestimmte Soft-Skill eingesetzt hat, erklärt, welche Aufgabe zu bewältigen war, welche Handlungen man unternommen hat und welches Ergebnis dabei herauskam. Das macht Soft Skills greifbar und glaubwürdig.
00:11:32: Lia: Kannst du ein Beispiel geben?
00:11:34: Maik Marx: Gerne. Nehmen wir an, jemand möchte seine Konfliktlösungskompetenz demonstrieren. Er könnte sagen, in meinem letzten Projekt gab es einen Konflikt zwischen zwei Teammitgliedern über die Projektpriorität. Das ist die Situation. Meine Aufgabe war es, eine Lösung zu finden, damit das Projekt nicht ins Stocken gerät. Das ist der Task. Ich habe Einzelgespräche mit beiden geführt, ihre Perspektiven verstanden und dann ein Treffen moderiert, in dem wir gemeinsam Prioritäten festgelegt haben. Das ist die Action. Das Ergebnis war, dass beide sich gehört fühlten und wir das Projekt sogar zwei Tage früher als geplant abschließen konnten. Das ist das Result.
00:12:20: Lia: Das ist sehr konkret und überzeugend.
00:12:22: Maik Marx: Genau. Und es zeigt mehrere Soft Skills gleichzeitig. Konfliktlösung, Kommunikation, Empathie und Ergebnisorientierung. Deshalb sollte man sich vor jedem Vorstellungsgespräch drei bis fünf solcher Star-Geschichten zurechtlegen, die verschiedene Soft-Skills abdecken.
00:12:41: Lia: Was ist mit Soft-Skills, die man noch nicht so gut beherrscht? Sollte man die im Gespräch ansprechen?
00:12:47: Maik Marx: Das kommt darauf an. Wenn man nach Schwächen gefragt wird, kann man durchaus eine Soft-Skill nennen, an der man arbeitet. Aber immer in Kombination mit den Schritten, die man unternimmt, um sich zu verbessern. Zum Beispiel. Öffentliches Sprechen war früher eine Herausforderung für mich. Deshalb habe ich einen Rhetorikkurs besucht und halte jetzt regelmäßig Präsentationen in unserem Team-Meeting. Ich merke, dass ich von Mal zu Mal sicherer werde.
00:13:17: Lia: Das zeigt selbst Reflexion und Lernbereitschaft.
00:13:21: Maik Marx: Exakt. Und das sind wiederum Soft Skills, die Arbeitgeber sehr schätzen. Neugier und lebenslanges Lernen stehen nicht umsonst in den Top 10 der wichtigsten Kompetenzen. In einer Welt, die sich so schnell verändert, ist die Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln, unverzichtbar.
00:13:42: Lia: Wie kann man denn diese Lernbereitschaft konkret zeigen?
00:13:46: Maik Marx: Indem man sich aktiv weiterbildet, Art, durch Online-Kurse, Workshops, Fachbücher oder Podcasts wie diesen hier. Man kann auch Zertifikate von Plattformen wie LinkedIn, Learning oder Coursera im Lebenslauf angeben. Wichtig ist, dass man nicht nur konsumiert, sondern das Gelernte auch anwendet und reflektiert. Ein Lerntagebuch kann dabei helfen, den eigenen Fortschritt zu dokumentieren.
00:14:14: Lia: Gibt es Softskills, die in bestimmten Branchen besonders wichtig sind?
00:14:18: Maik Marx: Ja, durchaus. In der Versicherungsbranche zum Beispiel wird Neugier und lebenslanges Lernen besonders hoch bewertet. 83% der Arbeitgeber dort sehen das als Kernkompetenz, verglichen mit 50% im globalen Durchschnitt. Im Bergbau und in der Metallindustrie ist Umweltbewusstsein 2.5 mal wichtiger als im Durchschnitt. In der Telekommunikation sind Design- und User-Experience-Fähigkeiten doppelt so wichtig wie anderswo.
00:14:52: Lia: Das heißt, man sollte sich auch überlegen, welche Softskills in der angestrebten Branche besonders gefragt sind.
00:15:00: Maik Marx: Genau. Eine gute Vorbereitung auf eine Bewerbung beinhaltet, die Stellenausschreibung genau zu analysieren und zu recherchieren. Welche Soft Skills in diesem Unternehmen und dieser Branche besonders geschätzt werden? Dann kann man seine Beispiele entsprechend auswählen und präsentieren.
00:15:19: Lia: Was können unsere Zuhörer tun, wenn sie merken, dass ihnen bestimmte Soft Skills fehlen, die für ihren Traumjob wichtig sind?
00:15:28: Maik Marx: Zunächst einmal, Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist der erste Schritt. Man kann eine Selbsteinschätzung machen oder auch Freunde und Kollegen um ehrliches Feedback bitten. Dann sollte man einen konkreten Entwicklungsplan erstellen. Welche Soft-Skill möchte ich verbessern? Welche konkreten Schritte unternehme ich? Bis wann? Und wie messe ich meinen Fortschritt?
00:15:52: Lia: Gibt es Unterstützung dabei?
00:15:54: Maik Marx: Absolut. Viele unserer Zuhörer haben Anspruch auf einen AVGS-Gutschein, mit dem sie ein professionelles Coaching in Anspruch nehmen können. In einem solchen Coaching kann man gezielt an seinen Soft-Skills arbeiten. Sei es Kommunikation, Selbstpräsentation oder Stressmanagement. Das ist eine wertvolle Investition in die eigene Karriere.
00:16:19: Lia: Das ist ein wichtiger Hinweis. Gibt es noch etwas, das du unseren Zuhörern mit auf den Weg geben möchtest?
00:16:25: Maik Marx: Ja, zwei Dinge. Erstens unterschätzt niemals die Bedeutung von Soft Skills. Sie sind oft der entscheidende Faktor, der zwischen zwei gleichqualifizierten Bewerbern den Ausschlag gibt. Und zweitens, Soft Skills zu entwickeln ist ein kontinuierlicher Prozess. Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich ständig weiterzuentwickeln und offen für Feedback zu bleiben.
00:16:50: Lia: Ein fantastischer Tipp. Vielen Dank, Maik, für diese wertvollen Einblicke.
00:16:57: Maik Marx: Sehr gerne, Lia. Es ist ein wichtiges Thema, das oft zu kurz kommt.
00:17:01: Lia: Das stimmt. An euch, liebe Zuhörer, nutzt die Chance, eure Softskills zu entwickeln. Sie sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen und erfüllten Karriere. Wenn ihr dabei Unterstützung möchtet, schaut auf unserer Webseite plangenial.de vorbei. Dort findet ihr alle Infos zu unserem AVGS-Coaching. Den Link zum kostenlosen Erstgespräch packen wir euch wie immer in die Shownotes.
00:17:33: Maik Marx: Bleibt dran und bleibt genial. Bis zur nächsten Folge. Die in diesem Podcast enthaltenen Informationen dienen nur zu allgemeinen Informationszwecken. Plan genial.de und die Sprecher übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte. Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. Für verbindliche Ratschläge empfehlen wir, eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Beachtet bitte auch unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Impressum. Informationen zum AVGS-Gutschein der Agentur für Arbeit findet ihr unter dem entsprechenden Link in den Shownotes. Alle Links und Shownotes findet ihr wie immer auch auf unserer Webseite.
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